Karaoke-Wertungstafel

Gesangswettbewerb live bewerten: Ein Handy geht durch die Jury, jede Person tippt eine Stufe an, die höchste und die niedrigste Wertung fallen weg – Endwertung und Rangliste stehen sofort. Ohne Mikrofon, ohne Anmeldung

👥 2-20 Singende · 1-9 Juroren🎤 Musik & Karaoke⚡ Kein Download · Keine Anmeldung

🕹️ So wird gespielt

  1. Wertungstafel starten: Liste füllen, Jury-Größe wählen: Trage die Singenden ins Namensfeld ein – eine Person pro Zeile, Kommas gehen auch – oder tippe auf „Beispiel laden“ und probier eine Runde durch. Danach stellst du mit Plus und Minus die Jury-Größe ein, voreingestellt sind 5. Der Modus steht auf „Gesamt“: eine Person, eine Stufe. Mit „Jetzt bewerten“ geht es zur Rangliste, ab da sind Liste und Jury-Größe für diese Runde fix.
  2. Handy weitergeben: jede Jury-Person tippt genau eine Stufe: Tippe in der Rangliste auf „… hat gesungen – bewerten“. Zuerst kommt ein neutraler Übergabe-Bildschirm, auf dem nur „Gib das Handy weiter an: Jury K von J“ steht – keine bereits vergebenen Punkte. Die Jury-Person tippt auf „Ich bin Jury K“, wählt eine der sechs Stufen von 5 bis 10 und bestätigt. Der Bildschirm springt sofort zurück auf die neutrale Übergabe, das Handy wandert weiter.
  3. Höchste und niedrigste Wertung streichen – so wird gerechnet: In dem Moment, in dem die letzte Jury-Person bestätigt, werden alle Einzelwertungen aufgedeckt. Genau eine höchste und genau eine niedrigste Wertung werden durchgestrichen (kommt ein Extremwert mehrfach vor, fällt die Jury-Person mit der kleineren Nummer weg). Aus dem Rest entsteht das arithmetische Mittel, kaufmännisch gerundet auf eine Nachkommastelle. Das läuft sichtbar auf dem Bildschirm ab, statt nur als Zahl zu erscheinen.
  4. Nur 1 oder 2 Juroren? Dann ohne Streichung: Bei zwei Wertungen bleibt nach dem Streichen nichts übrig, deshalb wird unter drei Juroren nicht gestrichen: bei 2 zählt der Durchschnitt, bei 1 genau diese Wertung. Auf der Tafel steht dann ausdrücklich „2 Juroren · ohne Streichung“ beziehungsweise „Einzeljury · ohne Streichung“. Eine geänderte Regel muss sichtbar sein – vor Publikum schadet ein stiller Regelwechsel mehr als ein Rechenfehler.
  5. Endstand zeigen und das Ergebnis in die Gruppe schicken: Sobald alle eine Endwertung haben, wird aus dem Hauptknopf „Endstand zeigen“. Die Auflösung läuft von hinten nach vorn, der Sieg kommt zuletzt; danach siehst du Siegerkarte, komplette Rangliste und „Ergebnis kopieren“ – reiner Text, der direkt in den Gruppenchat passt. „Noch eine Runde“ startet neu, bei geteiltem Sieg erscheint zusätzlich „Stechen singen“ und verkleinert die Liste auf die Gleichplatzierten.

📖 Regeln & Varianten

Diese Seite macht genau eine Sache: Sie klärt im Raum, wer am besten gesungen hat. Sie sagt nicht, was gesungen wird, spielt kein Playback, zeigt keine Songtexte und hört auch nicht zu – kein Mikrofonzugriff, keine Aufnahme, keine Ton- oder Rhythmusanalyse. Die Punkte kommen ausschließlich von den Leuten im Raum. Genau darin unterscheidet sie sich von der Punktzahl, die eine Karaokeanlage selbst anzeigt.

Personen und Geräte: 2 bis 20 Singende, 1 bis 9 Juroren (empfohlen: 3 bis 8 Singende, 5 Juroren). Gespielt wird mit einem Handy, das in der Runde weitergereicht wird – niemand braucht ein eigenes Gerät, es gibt keine Raumcodes, QR-Codes oder Einladungslinks. Karaokebar, Festsaal und Clubkeller sind erfahrungsgemäß die drei Orte mit dem schlechtesten Empfang, deshalb schickt das Spiel keine einzige Netzwerkanfrage und läuft auch offline.

Die sechs Stufen sind 5, 6, 7, 8, 9 und 10 Punkte, jede mit einem kurzen Label („Geht klar“ für 7, „Sitzt“ für 8, „Bleibt hängen“ für 9). Dass es eine gerade Anzahl ist, ist Absicht: Es gibt keine Mitte, auf die man sich flüchten kann – die Jury muss sich zwischen 7 und 8 wirklich entscheiden.

Bewertungskriterien: Wer nach Kriterien bewerten will, stellt vor dem Start auf „Kriterien“ um. Die drei Kriterien sind „Trifft die Töne“ (Intonation, Timing, Atem), „Reißt mit“ (Bühnenpräsenz, Publikum, Ausstrahlung) und „Songwahl passt“ (Schwierigkeit und Passung des Songs), gleich gewichtet gemittelt. Gewichtungen gibt es hier bewusst nicht – rechne sie offline um oder bleib bei „Gesamt“, wo jede Jury-Person im Kopf gewichtet und nur eine Stufe antippt. Der Preis für „Kriterien“: drei Tipps statt einem pro Person, das bremst spürbar.

Rechenregel: Ab drei Juroren fällt genau eine höchste und genau eine niedrigste Wertung weg (bei Gleichstand die Jury-Person mit der kleineren Nummer), aus dem Rest wird gemittelt; bei 1 bis 2 Juroren wird nicht gestrichen. Im Kriterien-Modus wird die Einzelwertung erst aus den drei gleich gewichteten Kriterien gemittelt und dabei nicht vorzeitig gerundet – frühes Runden würde dazu führen, dass die Endwertung nicht mehr zum Nachrechnen auf Papier passt. Die Endwertung wird auf eine Nachkommastelle gerundet und immer mit dieser Stelle angezeigt (9 erscheint als 9,0).

Platzierung und Gleichstand: sortiert wird absteigend nach Endwertung, Gleichplatzierte teilen sich den Platz und die folgenden Plätze werden übersprungen (8,0 – 8,0 – 7,2 ergibt zweimal Platz 1 und dann Platz 3, keinen Platz 2). Bei gleicher Wertung entscheidet innerhalb der Tabelle der Startplatz über die Reihenfolge. Unsichtbare Nachkommastellen werden hier nicht zum Auflösen benutzt: Angezeigt wird eine Stelle, also zählt auch nur eine Stelle. Wer eine Entscheidung braucht, nimmt „Stechen singen“ und lässt die Gleichplatzierten noch einmal antreten.

Verdeckt bewerten und neu bewerten: Während einer Bewertung zeigen Übergabe- und Wertungsbildschirm keine bereits vergebenen Punkte, nur den Stand „Jury K von J“ – auch nach dem Neuladen. Erst wenn eine Person fertig bewertet ist, lässt sich ihre Zeile aufklappen: Die zwei gestrichenen Wertungen stehen durchgestrichen und mit „gestrichen“ markiert da, die Jury erscheint als Nummer und wird keinem Namen zugeordnet. Solange „Endstand zeigen“ nicht gedrückt ist, kann jede fertige Person nach einer Rückfrage neu bewertet werden – die alten Punkte verfallen, es geht wieder bei Jury 1 los. Mit dem Endstand ist die Tafel geschlossen, Änderungen gehen dann nur noch über eine neue Runde.

Speichern und Wiederaufnehmen: Liste, Jury-Größe, Modus und der ganze Rundenstand liegen in deinem eigenen Browser (kein Upload, keine Anmeldung). Wird mitten im Wertungsbildschirm neu geladen, landest du wieder auf der Übergabe und dieselbe Jury-Person fängt vorn an; bereits abgegebene Wertungen bleiben erhalten und weiter verdeckt. Ein Neuladen während der Auflösung führt zurück auf die Rangliste, die Endwertung ist identisch – gerechnet und gespeichert wird in der Sekunde, in der die letzte Jury-Person bestätigt, die Animation ist nur Darstellung. Ist Speichern im Browser gesperrt, läuft das Spiel trotzdem und die Seite schreibt dazu, dass diese Runde nicht erhalten bleibt.

Hausregeln und Varianten (mündlich abmachen, die Seite protokolliert die Rohwertungen): ① Die Moderation bewertet nicht, sondern reicht das Handy weiter und drückt die Knöpfe – sie zählt nicht zur Jury-Größe. ② Doppelte Punkte für die letzte Person: abmachbar, hier gibt es dafür keinen Schalter. ③ Blind bewerten: ist hier ohnehin Standard, niemand sieht fremde Wertungen. ④ Rückrunde: nach dem Endstand „Noch eine Runde“ plus „Neu mischen“, damit der Nachteil der ersten Startposition ausgeglichen wird.

Fünf Fehler beim ersten Mal: ① Nur 2 Juroren ansetzen – dann bleibt nach dem Streichen nichts übrig, die Seite rechnet ohne Streichung und die überzeugendste Regel ist umsonst. ② Die Moderation zusätzlich in die Jury setzen – Tempo und Glaubwürdigkeit leiden gleichzeitig. ③ Nur 7 und 8 vergeben – die Endwertungen kleben zusammen und die Rangliste besteht aus geteilten Plätzen. ④ Den Einfluss der Startreihenfolge verschweigen – wer zuerst singt, hat es meist schwerer; sag es vorher an oder häng eine gemischte zweite Runde an. ⑤ Erst lange nach dem Song bewerten – dann haben sich die Eindrücke längst vermischt, deshalb sitzt der Bewerten-Knopf direkt in der Rangliste.

Zeit und Tempo aus der Praxis: Fünf Juroren brauchen für eine Person etwa 35 bis 60 Sekunden (ein paar Sekunden Lesen, Tippen und Weitergeben pro Person, dazu rund 4 Sekunden Auflösung). Bei 8 Singenden mit je einem Song macht das Bewerten zusammen 5 bis 8 Minuten aus – Zeit frisst immer das Singen selbst. Ab 7 Juroren oder 12 Singenden weist die Seite darauf hin, dass es zäher wird, hält dich aber nicht auf. Wer Abstand in der Rangliste will, sollte nicht nur die mittleren Stufen vergeben; und wenn diskutiert wird, klappst du die Zeile auf: In zwei Sekunden ist sichtbar, wer was gegeben hat und welche zwei Wertungen gestrichen wurden. Das überzeugt schneller als jede Erklärung.

❓ Häufige Fragen

Wie rechnet man mit Streichwertung – höchste und niedrigste Wertung weg?
Alle Einzelwertungen nebeneinanderlegen, genau eine höchste und genau eine niedrigste streichen, aus dem Rest das arithmetische Mittel bilden. Beispiel: Fünf Juroren geben 8, 9, 6, 8, 10. Die 10 und die 6 fallen weg, aus 8, 9, 8 ergibt sich 8,33 – gerundet auf eine Nachkommastelle 8,3. Kommt ein Extremwert mehrfach vor, fällt nur einer davon weg (hier die Jury-Person mit der kleineren Nummer). Die Seite spielt diesen Schritt sichtbar durch, statt nur das Endergebnis zu nennen.
Warum werden bei einem Gesangswettbewerb die höchste und die niedrigste Wertung gestrichen?
Weil damit in einem Schritt die zwei häufigsten Streitfälle wegfallen: die Höchstwertung für Bekannte und die Racheabwertung für die Konkurrenz. Ohne Kopf und Fuß kann keine einzelne Person die Rangliste mit einem Ausreißer kippen, der Rest bildet ab, was die Mehrheit gesehen hat. Der Preis: Es braucht mindestens drei Juroren, und wenn sich ohnehin alle einig sind, ändert das Streichen fast nichts – es schützt die Glaubwürdigkeit, nicht die Genauigkeit. Entscheidend ist deshalb, die Regel vorher anzusagen und die gestrichenen Wertungen hinterher offen zu zeigen. Beides passiert hier: Die Regel steht dauerhaft über der Tabelle, die Einzelwertungen lassen sich jederzeit aufklappen.
Welche Bewertungskriterien gibt es bei einem Gesangswettbewerb?
Üblich sind drei bis vier Kriterien: Gesangstechnik (Intonation, Timing, Atem), Bühnenpräsenz und Ausstrahlung, Passung der Songwahl – manchmal kommt ein Punkt für das Gesamtbild dazu. Hier sind daraus drei gleich gewichtete Kriterien geworden: Trifft die Töne / Reißt mit / Songwahl passt. Stell vor dem Start auf „Kriterien“ um, dann wird einzeln bewertet; wer es schneller mag, bleibt bei „Gesamt“ und lässt die Jury im Kopf gewichten. Die Skala sind immer die sechs Stufen von 5 bis 10, jede mit kurzem Label – das gleicht die Maßstäbe schneller an, als frei geschriebene Zahlen es tun. Wie stark ein Kriterium zählt, entscheidet die Veranstaltung; einen Gewichtungsschalter gibt es hier nicht.
Wie baue ich einen Bewertungsbogen für einen Gesangswettbewerb?
Fünf Spalten reichen: Startplatz, Name, Wertung je Jury-Person, gestrichene Höchst- und Tiefstwertung, Endwertung samt Platz. Auf Papier sind genau das Mitteln und Sortieren vor Publikum fehleranfällig und angreifbar. Diese Seite ist die rechnende Version dieses Bogens: Einzelwertungen aufklappbar, die zwei gestrichenen Werte durchgestrichen und als „gestrichen“ markiert, Endwertung und Platz sortieren sich live neu. Am Ende exportiert „Ergebnis kopieren“ reinen Text mit Datum, Jury-Größe, Modus, Streichregel sowie Platz und Startplatz jeder Person – fertig zum Einfügen in den Gruppenchat.
Funktioniert die Streichwertung auch mit nur 2 Juroren?
Nein – bei zwei Wertungen bleibt nach dem Streichen nichts übrig. Unter drei Juroren wird hier nicht gestrichen: bei 2 zählt der Durchschnitt, bei 1 genau diese eine Wertung, und auf der Tafel steht „2 Juroren · ohne Streichung“ beziehungsweise „Einzeljury · ohne Streichung“. Eine geänderte Regel gehört auf den Bildschirm; vor Publikum schadet ein stiller Regelwechsel mehr als ein Rechenfehler. Wer die Streichwertung nutzen will, braucht also mindestens drei Juroren.
Was passiert bei Punktgleichstand in der Rangliste?
Beide teilen sich den Platz, die folgenden Plätze werden übersprungen: 8,0 – 8,0 – 7,2 ergibt zweimal Platz 1 und danach Platz 3, einen Platz 2 gibt es nicht. Unsichtbare Nachkommastellen werden nicht zum Auflösen verwendet – das hieße, die Glaubwürdigkeit an eine Zahl zu hängen, die niemand nachprüfen kann. Wenn es wirklich eine Entscheidung braucht, erscheint beim geteilten Sieg der Knopf „Stechen singen“: Er verkleinert die Liste auf die Gleichplatzierten, behält Jury-Größe und Modus bei und startet sofort eine neue Runde.
Wie viele Juroren braucht eine Talentshow auf der Betriebsfeier?
Fünf laufen am rundesten: genug für die Streichwertung und trotzdem kurze Weitergabe pro Song. Drei sind die Untergrenze der Streichregel, ab sieben weist die Seite auf das langsamere Tempo hin. Gegen Streit helfen drei Dinge: Streichregel und Jury-Größe vorher offen ansagen (beides steht hier über der Tabelle), Einzelwertungen jederzeit aufklappbar lassen und die Startreihenfolge benennen statt sie zu verstecken – wer zuerst singt, hat es meist schwerer, und das zuzugeben überzeugt mehr als behauptete Fairness. Bis zum Endstand darf außerdem jede Person neu bewertet werden. Und: Die Moderation sollte nicht mitbewerten, Handy weiterreichen und Knöpfe drücken ist genug.
Wie lange dauert die Bewertung bei einem Karaoke-Wettbewerb?
Rund 35 bis 60 Sekunden pro Person bei fünf Juroren, plus etwa 4 Sekunden Auflösung. Bei 8 Singenden mit je einem Song sind das zusammen 5 bis 8 Minuten fürs Bewerten – die eigentliche Zeit geht fürs Singen drauf. Empfohlen sind 3 bis 8 Singende und 5 Juroren; das Maximum liegt bei 20 Singenden und 9 Juroren, ab 12 Singenden oder 7 Juroren kommt ein Hinweis, aber keine Sperre. Wer viele Leute hat und trotzdem Tempo will, bleibt bei „Gesamt“ – ein Tipp pro Jury-Person statt drei wie im Kriterien-Modus.
Wie kommt die Punktzahl der Karaokeanlage zustande und was ist hier anders?
Die Anlage misst Signale wie Tonhöhe und Timing – das deckt sich nicht immer damit, was im Raum gut klingt. Hier vergeben ausschließlich die anwesenden Juroren Stufen: kein Mikrofonzugriff, keine Aufnahme, keine Ton- oder Rhythmusanalyse. Die beiden lösen unterschiedliche Probleme: Wie die Maschine urteilt, weiß nur der Hersteller ihrer Software; wenn dagegen ein ganzer Raum bewerten und das Ergebnis nachvollziehbar zustande kommen soll, ist diese Seite dafür gebaut. Nebeneffekt: Sie funktioniert offline, ohne Mikrofon und auch weit weg von jeder Karaokebar – auf der Betriebsfeier, im Schulwettbewerb oder im Clubkeller.

⚠️ Diese Seite nutzt kein Mikrofon und analysiert keine Töne; die Punkte vergeben die anwesenden Juroren. Ergebnisse bleiben nur in deinem Browser – kein Upload, keine Anmeldung.

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-20 · Nur auf diesem Gerät gespeichert