🎨 Zeichenblock
Ein Block, der nie voll wird: öffnen und losmalen, jeder Strich speichert sich selbst, alte Bilder bleiben unter „Meine Bilder“ und landen mit zwei Tipps in deinen Fotos
🕹️ So wird gespielt
- Online zeichnen: So legst du los: Beim Öffnen liegt schon ein leeres Blatt vor dir, ein schwarzer Stift in mittlerer Stärke ist ausgewählt. Drück den Finger (am PC Maus oder Eingabestift) aufs Blatt und zieh – schon erscheint die Linie, einen Start-Knopf gibt es nicht. Sobald du den ersten Strich loslässt, springt die Anzeige oben von „Speichert…“ auf „Auf dem Gerät gespeichert“ mit grünem Haken. Beim Malen scrollt die Seite nicht mit; willst du die Anleitung darunter lesen, wisch außerhalb des Blatts nach oben.
- Farbe, Stärke und Radierer wechseln: Die sechs Knöpfe unten sind Stift, Radierer, Stil, Rückgängig, Wiederholen und Mehr. Unter „Stil“ findest du 10 Farben und die Stärken Dünn, Mittel und Dick; nach der Auswahl klappt das Menü von selbst zu, und der Knopf zeigt Farbe und Stärke an. Wählst du im Radierer-Modus eine Farbe, wechselt es automatisch zurück zum Stift. Auch der Radierer hat drei Stärken und ist jeweils 2,5-mal so breit wie der Stift. Verzeichnet? „Rückgängig“ geht bis zu 100 Schritte zurück, „Wiederholen“ holt sie wieder.
- Zeichnung in der Handy-Galerie speichern: Tippe oben rechts auf „Bild speichern“. Die Seite macht aus deinem Bild ein PNG mit weißem Hintergrund (Hochformat 1536×2048, Querformat 2048×1536) und zeigt eine Bildkarte mit Nummer, Anzahl der Striche und Datum. Unterstützt dein Handy das System-Teilen, tippst du auf „Fotos / Teilen“ und wählst „Bild sichern“ oder schickst es per WhatsApp. Sonst heißt der Knopf „Herunterladen“, die Datei trägt das Datum im Namen, etwa „Zeichnung-20260930-1405.png“. Wird der Download blockiert, halte einfach das Bild auf der Karte gedrückt und speichere es so.
- Neues Blatt anfangen und alte Bilder öffnen: Tippe auf der Bildkarte oder unter „Mehr“ auf „Neues Blatt“ – das aktuelle Bild bleibt unter „Meine Bilder“ erhalten und wird nicht überschrieben. Oben links unter „Meine Bilder“ siehst du alle Werke als Vorschau, das zuletzt bearbeitete zuerst, das aktuelle ist markiert. Tipp eines an und mal einfach weiter, sogar der Rückgängig-Verlauf ist noch da. Es passen bis zu 12 Bilder hinein; ist das Limit erreicht, musst du erst eins löschen, und Löschen wird noch einmal abgefragt.
📖 Regeln & Varianten
„Nie voll“ heißt hier: Du kannst jederzeit ein neues Blatt anfangen, alte Bilder bleiben automatisch unter „Meine Bilder“ und überschreiben sich nicht gegenseitig. Es ist kein Whiteboard, das man endlos verschieben oder zoomen kann. Jedes Blatt hat eine feste Ausrichtung: Hältst du das Handy hochkant, ist das neue Blatt 3:4 im Hochformat, quer gehalten 4:3 im Querformat. Mit dem ersten Strich ist das festgelegt; drehst du danach das Handy, wird nur proportional skaliert, die Linien bleiben an ihrer Stelle auf dem Blatt.
Es gibt nur die acht wichtigsten Werkzeuge: Stift, Radierer, 10 Farben, drei Stärken, Rückgängig, Wiederholen, Blatt leeren und Bild speichern. Rückgängig reicht bis zu 100 Schritte und funktioniert sogar nach dem Neuladen. „Blatt leeren“ zählt selbst als ein Schritt: Danach erscheint unten 5 Sekunden lang „Geleert · Rückgängig“ – ein Tipp darauf holt alles zurück. Was mehr als 100 Schritte zurückliegt, wird fest eingebrannt; Striche, die dort vor einem Leeren lagen, sind dann wirklich weg.
Automatisches Speichern: Nach jedem Strich, jedem Rückgängig, Wiederholen oder Leeren wird 0,4 Sekunden später im Browser-Speicher gesichert. Wechselst du in eine andere App, sperrst den Bildschirm oder schließt die Seite, wird sofort gespeichert – selbst direkt nach dem letzten Strich neu zu laden, verliert nichts. Die Bilder bleiben nur im Browser auf diesem Gerät und werden nirgends hochgeladen. Löschst du die Browserdaten, sind sie weg – wichtige Bilder also lieber über „Bild speichern“ in die Fotos legen. Im privaten Modus oder bei gesperrtem Speicher kannst du trotzdem malen und exportieren, oben steht dann dauerhaft „Gerätespeicher nicht verfügbar“.
Grenzen: Ein Blatt fasst rund 20.000 Punkte (für ein paar Dutzend bis hundert normale Striche reicht das locker), danach wirst du gebeten, ein neues Blatt anzufangen. Ein extrem langer Strich wird automatisch in zwei geteilt und zählt beim Rückgängigmachen als zwei Schritte. „Meine Bilder“ fasst höchstens 12 Bilder, alte werden nie automatisch gelöscht. Berühren zwei Finger gleichzeitig das Blatt, wird der laufende Strich verworfen – so entstehen beim Zoomen oder durch den Handballen keine Krakel. Einfach alle Finger heben und neu ansetzen.
Keine Idee? Tippe auf dem Blatt auf „Keine Idee? Motiv ziehen“ oder unter „Mehr → Motiv ziehen“. In der Ecke erscheint ein Zettel mit einem Motiv, zum Beispiel „eine Katze mit Hut“, „ein Fenster bei Regen“ oder „ein Pinguin auf dem Fahrrad“. Die 60 Motive gibt es in drei Stufen – einfache Gegenstände, Szenen und verrückte Kombis – und sie wiederholen sich erst, wenn alle einmal dran waren. Gefällt dir eins nicht, tippe auf „Anderes“; „Motiv schließen“ blendet den Zettel aus. Im exportierten Bild taucht er nie auf.
Party-Varianten und Spielerzahl (die Seite hat keinen Timer, nimm für Zeitlimits die Stoppuhr am Handy): „Montagsmaler“ klappt mit 3–8 Leuten. Wer malt, zieht allein ein Motiv, schließt den Zettel und zeigt dann erst das Bild; pro Runde 60–90 Sekunden, bei einem Treffer bekommen Zeichner und Rater je 1 Punkt, Wörter und Zahlen sind verboten. „Reihum-Malen“ passt für 3–6 Leute: Auf demselben Blatt setzt jeder nur einen Strich oder malt 10 Sekunden, eine Runde dauert etwa 2–3 Minuten, am Ende wird gemeinsam geraten, was es sein soll. Bei „Gleiches Motiv, gleiche Zeit“ zieht ihr ein Motiv, jeder malt 60 Sekunden auf einem eigenen Blatt, danach vergleicht ihr in „Meine Bilder“. Typischer Anfängerfehler: gleich mit Details anfangen und die Zeit verlieren – erst mit dickem Stift die Umrisse, dann fein nachlegen, so wird viel schneller geraten.
Auch am PC nutzbar: Mit Maus oder Eingabestift direkt malen, Strg/⌘+Z macht rückgängig, Strg/⌘+Umschalt+Z oder Strg+Y wiederholt, B wählt den Stift, E den Radierer, [ und ] ändern die Stärke. Mit der Tastatur malen geht nicht, und es gibt bewusst keine Ebenen, keinen Druck-Stift, kein Füllen, keinen Text, keine Formen und kein gemeinsames Online-Malen – es ist einfach ein Blatt zum Drauflosmalen, das du danach speichern kannst.
❓ Häufige Fragen
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-30 · Nur auf diesem Gerät gespeichert