Schere Stein Papier Trinkspiel
Schere Stein Papier als Trinkspiel für 2–8 Leute auf einem Handy: Wer gewinnt, bleibt oben, wer verliert, macht die Strafe – wahlweise Schluck, Aktion oder Frage
🕹️ So wird gespielt
- Trinkspiel starten: Liste, Format und Strafe wählen: Tragt zuerst zwei bis acht Namen ein, wählt das Format und tippt auf eine Strafe – danach geht es sofort ans Ziehen. Voreingestellt sind vier Leute und „3 Siege = König“; über die Liste ändert ihr die Namen, ein Name pro Zeile. „Ein Schluck“, „Eine Aktion“ oder „Eine Frage“ startet die Partie, und wer nüchtern feiert, nimmt einfach eine der letzten beiden.
- Handy weitergeben und reihum ziehen: Der Champion zieht zuerst und sperrt seine Hand, dann wandert das Handy zum Herausforderer; aufgedeckt wird erst, wenn beide gewählt haben. Gebt das Gerät nach dem Namen auf dem Bildschirm weiter, tippt auf „Jetzt ziehen“ und wählt Schere, Stein oder Papier. Erscheint die Fragezeichen-Karte, tippt ihr auf „Weitergeben“. Beim Ziehen den Bildschirm abdecken – und wer zuschaut, sagt die Hand nicht an.
- Wer gewinnt, wer verliert – und was dann passiert: Gewertet wird klassisch: Stein schlägt Schere, Schere schlägt Papier, Papier schlägt Stein; gleiche Hand ist Unentschieden, und dieselben zwei ziehen noch einmal. Steht das Ergebnis, sieht der Verlierer seine Strafkarte und kann sie machen, tauschen oder aussetzen; danach geht es mit „Nächste Runde“ weiter. Ist das Ziel noch nicht erreicht, bleibt der Gewinner oben, der Verlierer stellt sich hinten an, und der Erste in der Schlange fordert heraus.
- Wann die Partie zu Ende ist: Standardmäßig endet die Partie, sobald jemand drei Runden in Folge gewinnt; vor dem Start lässt sich das auf fünf Siege oder eine feste Rundenzahl umstellen. Bei fester Rundenzahl habt ihr 4, 10 oder 20 Runden zur Wahl, Unentschieden zählen dabei nicht mit. Auch die letzte Runde hat eine ganz normale Strafkarte, danach führt „Auswertung“ zum Rückblick; „Noch eine Partie“ übernimmt Liste und Format.
📖 Regeln & Varianten
Grundregeln: Es ziehen immer nur zwei – Champion und Herausforderer. Stein schlägt Schere, Schere schlägt Papier, Papier schlägt Stein, gleiche Hand ist Unentschieden. Die Hand wählt ihr selbst; die Seite wertet nur aus, zieht die Strafkarte und zählt die Runden. Zahlenrufe wie bei „Fingerkloppe“ oder Fingerspielen braucht ihr hier nicht.
Unentschieden: Es wird niemand ausgetauscht, die Runde zählt nicht mit, und die Serie des Champions bleibt stehen. Der Einsatz beginnt bei einer Strafe und steigt pro Unentschieden um eine, höchstens auf drei. Beispiel: Nach zwei Unentschieden bekommt der Verlierer drei Karten – jede darf er einzeln aussetzen. In der nächsten Runde steht der Einsatz wieder bei einer Strafe, das Limit sorgt dafür, dass ein Unentschieden die Partie nie von allein beendet.
Rotation in großer Runde: Wer gewinnt, bleibt oben, wer verliert, geht ans Ende der Schlange, und der Erste in der Schlange fordert heraus. Beispiel zu dritt: Mia verteidigt, Jonas fordert heraus, Lena wartet; gewinnt Jonas, verteidigt Jonas gegen Lena, und Mia stellt sich hinten an. Ein neuer Champion beginnt seine Serie wieder bei eins. Zu zweit fordert der Verlierer einfach weiter heraus.
Zählweise: Im Serien-Format zählt die laufende Siegesserie des aktuellen Champions, im Runden-Format alle entschiedenen Runden am Tisch. Die Strafliste merkt sich getrennt, wie oft jemand verloren hat und wie viele Strafen daraus wurden – eine einzige Niederlage kann nach zwei Unentschieden drei Strafen bedeuten. Aussetzen kostet nichts und streicht auch nichts aus der Liste; die Liste ist deshalb kein Maß dafür, wie viel jemand getrunken hat.
Strafe wechseln: In den Einstellungen schaltet ihr zwischen „Ein Schluck“, „Eine Aktion“ und „Eine Frage“ um, und zwar für den ganzen Tisch. Liegen auf dem Ergebnisbildschirm schon Karten, werden sie in gleicher Anzahl neu gezogen; abgeschlossene Runden bleiben, wie sie waren. Einzelne Karten lassen sich „Tauschen“ oder „Aussetzen“ – ohne Aufschlag und ohne Ersatzperson.
Welches Format für den Anfang? Wer den Ablauf erst kennenlernen will, nimmt „Kurz: 4 Runden“ zusammen mit Aktionen oder Fragen; für das Titelverteidiger-Gefühl danach „3 Siege = König“. Die vier Runden gelten für den ganzen Tisch, nicht pro Person – in großer Runde kommt also nicht zwingend jeder dran. Und das Serien-Format kann sich ziehen, wenn der Titel ständig wechselt; als Spiel mit fester Dauer taugt es nicht.
❓ Häufige Fragen
⚠️ Dieses Spiel dient nur der Unterhaltung und enthält Trink-Elemente: Trinkt verantwortungsvoll, für Minderjährige sind Trinkvarianten nicht geeignet. Statt zu trinken könnt ihr Aktionen oder Fragen wählen, und jede Aufgabe darf ausgesetzt werden – niemand wird zum Trinken überredet oder zu einer Strafe gezwungen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-20 · Nur auf diesem Gerät gespeichert