Wer würde eher? – Partyspiel online
Ein Handy geht reihum, alle stimmen heimlich ab, wer hier am ehesten … – danach kommt das Ergebnis auf den Tisch, und am Ende gibt es Titel
🕹️ So wird gespielt
- Namen eintippen und loslegen: Oben liegt schon eine echte Fragenkarte – tippt ein paar Mal auf „Neue Frage“, um zu sehen, wie die Fragen klingen, bevor ihr irgendetwas einstellt. Dann schreibt ihr alle Namen in das Feld darunter, einer pro Zeile; Kommas und Tabs gehen genauso. Ab drei Personen, höchstens zwölf, und sobald die Namen stehen, wird „Los geht's“ aktiv. Runden, Stufe, geheime Abstimmung und Zeit pro Person stecken hinter „Einstellungen“ – mit den Voreinstellungen (8 Runden, Stufe „Für alle“, geheim, ohne Limit) spielt ihr die erste Partie richtig.
- Das Handy reihum geben: Lest die Frage laut vor und tippt auf „Abstimmen“. Auf dem Übergabebildschirm steht nichts außer dem nächsten Namen – keine Spur von der Person davor. Wer das Handy bekommt, tippt auf „Ich bin Lena, ich hab's“, sieht erst dann die Namensliste (der eigene Name fehlt darin), tippt einen Namen an und drückt „Fertig“. Der Bildschirm verdeckt sich sofort und nennt die nächste Person, sodass niemand von hinten mitlesen kann. So geht es in der Reihenfolge der Liste einmal herum.
- Ergebnis aufdecken und Punkte eintragen: Wenn alle dran waren, legt ihr das Handy in die Mitte und tippt auf „Ergebnis zeigen“. Zuerst kommt die Siegerkarte – bei Gleichstand zwei Karten nebeneinander, denn dann haben beide gewonnen –, darunter die Stimmenverteilung der Runde. In der geheimen Abstimmung verrät die Seite nicht, wer für wen gestimmt hat: Konsenspunkte trägt jede und jeder selbst ein, indem man den eigenen Namen antippt. Es gibt genau so viele Plätze, wie der Rundensieg Stimmen hatte, und wer nichts einträgt, zahlt nichts dafür.
- Die Partie mit der Titelvergabe beenden: Spielt die gewählten Runden durch – oder tippt auf einem Ergebnisbildschirm auf „Partie hier beenden“ –, dann kommt die Auswertung: drei Titelkarten (Hauptfigur des Abends für die meisten erhaltenen Stimmen, „Kennt euch am besten“ für die meisten Konsenspunkte und das klarste Ergebnis für die eindeutigste Runde) plus zwei Ranglisten. Jeder Titel hat seine eigene Hürde und bleibt leer, wenn die Partie ihn nicht hergibt. „Nochmal“ behält dieselbe Runde und setzt die Punkte zurück, „Andere Leute“ führt zurück zur Namensliste.
📖 Regeln & Varianten
Personenzahl und Runden: ab drei Personen, am besten drei bis zehn, zwölf ist die Obergrenze. Zu zweit geht es nicht, weil eine Stimme unter zwei Leuten gar nichts aussagt – Sieger ist entweder der andere oder man selbst. Wählbar sind 5, 8 oder 12 Runden, voreingestellt sind 8, das sind rund 8–12 Minuten. Das Handy wandert immer in der Reihenfolge der Namensliste und nie zufällig: Am Tisch ist die Listenreihenfolge meistens die Sitzordnung, und Zufall führt nur dazu, dass alle fragen, wer als Nächstes dran ist. Ab elf Personen schlägt die Seite zwei Tische vor, spielbar bleibt es trotzdem.
Abstimmen: Pro Runde stimmt der ganze Tisch über dieselbe Frage ab, jede Person hat genau eine Stimme oder setzt einmal aus. Für sich selbst zu stimmen ist voreingestellt gesperrt, und der eigene Name wird gar nicht erst angezeigt statt ausgegraut – als Hausregel lässt sich „Für sich selbst stimmen“ in den Einstellungen freigeben. Ein Aussetzen zählt als erledigter Zug, aber nicht als gültige Stimme. Nach dem Tippen gibt es keinen Weg zurück in den Stimmzettel: Neuladen oder Zurück landet auf dem Übergabebildschirm der nächsten Person, die Stimme bleibt gespeichert und lässt sich weder ändern noch nachlesen.
Gleichstand und Wertung: Gleich viele Stimmen heißt geteilter Sieg, die Siegerkarte listet alle Beteiligten. Eine Stimme für irgendeine davon zählt als richtig getippt, deshalb ist die Zahl der Plätze zum Eintragen die Summe ihrer Stimmen – zwei Personen mit je 2 Stimmen ergeben 4 Plätze. Gezählt werden zwei Dinge, die nie ineinander umgerechnet werden: erhaltene Stimmen (reine Ehrensache, kein Abzug, keine Strafe) und Konsenspunkte für „für den Rundensieg gestimmt“. Nur die Konsenspunkte bilden die Rangliste; erhaltene Stimmen entscheiden allein über die Hauptfigur des Abends. Eingetragen werden kann erst ab drei gültigen Stimmen in der Runde, und eine Runde, in der alle aussetzen, hat keinen Sieger, verbraucht aber trotzdem eine Runde.
Anonymität: In der voreingestellten geheimen Abstimmung veröffentlicht die Seite genau fünf Dinge – den Rundensieg samt Stimmenzahl, die Verteilung pro Person, die Zahl der gültigen Stimmen, wie eindeutig die Runde war und die laufende Summe der erhaltenen Stimmen. Nichts, was eine Stimme einer Person zuordnet, wird angezeigt, angesagt oder auf dem Handy gespeichert; genau deshalb werden Konsenspunkte eingetragen statt vergeben. Ehrlich dazugesagt: In kleiner Runde lassen sich die Stimmenzahlen am Tisch trotzdem zusammenreimen. Versprochen ist, dass die Seite nichts obendrauf legt – nicht, dass Nachrechnen unmöglich wäre. Wer es offen mag, schaltet die geheime Abstimmung ab und bekommt im Ergebnis zusätzlich „Alle Stimmen“.
Fragen und Stufen: 80 eigene Fragen in vier Stufen – 30 „Für alle“ (Firmenfeier, neue Gesichter), 24 „Unter Freunden“, 12 „Für Paare“ und 14 „Spicy 18+“, ab Werk gesperrt hinter dem ausdrücklichen Häkchen „Hier sind alle volljährig und einverstanden“. Egal welche Stufe ihr wählt: Die ersten zwei Runden kommen immer aus „Für alle“ – das ist eine Regel, kein Hinweis. Jede Frage lässt sich am Lesebildschirm tauschen, ohne eine Runde zu verbrauchen; sobald die Abstimmung läuft, verschwindet der Tausch, weil Überspringen dann die schon abgegebenen Stimmen verraten würde. Der Vorrat lässt Aussehen, Geld, Gesundheit, Religion und Politik komplett weg und kommt ganz ohne Alkohol aus. Die Fragenkarten sind auf Englisch formuliert („Who's most likely to …“), die Bedienung ist deutsch – vorgelesen wird am Tisch ohnehin frei.
Hausregeln und Varianten: Vier, die gut funktionieren – ① nach dem Aufdecken nicht sofort weiterklicken, sondern der betroffenen Person eine Minute zur Verteidigung geben; genau daraus lebt das Spiel; ② die geheime Abstimmung abschalten, wenn sich sowieso alle in- und auswendig kennen; ③ unter „Einstellungen“ die Zeit pro Person auf 15 oder 30 Sekunden stellen, damit aus dem Bauch heraus gestimmt wird – in großer Runde halbiert das die Zeit fast; ④ die Offline-Variante ganz ohne Handy: Frage vorlesen, bis drei zählen, alle zeigen gleichzeitig auf jemanden. Einen Trinkmodus gibt es hier nicht – wer Strafen will, hängt das Strafen-Glücksrad an. Ab 13 Personen lieber zwei Tische, jeder spielt eine Partie, danach vergleicht ihr die Titel.
❓ Häufige Fragen
⚠️ Ein Partyspiel für vor Ort und ein gemeinsames Handy. Die Fragen dienen nur der Unterhaltung; die Stufe „Spicy 18+“ ist ab Werk gesperrt und setzt voraus, dass alle Anwesenden volljährig sind und zustimmen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-16 · Nur auf diesem Gerät gespeichert