🧊 Zwei Wahrheiten, eine Lüge
Zwei Wahrheiten, eine Lüge online: Jede Person sagt drei Sätze über sich, das Handy geht einmal rum, alle raten heimlich – und am Ende steht fest, wer am besten flunkert und wer am besten durchschaut
🕹️ So wird gespielt
- Ohne Setup mit der Demo-Runde anfangen: Die Seite öffnet sich mit einer Beispielrunde: drei Sätze, du tippst auf den erfundenen, die Karte dreht sich sofort um. Danach auf „Echte Runde starten“ tippen, die Namen aller Anwesenden untereinander ins Feld kopieren (Komma oder Tabulator gehen auch), Themenstufe und Runden pro Person wählen – ab 3 Personen, höchstens 16.
- Als Erzähler drei Sätze sagen: Wer dran ist, bekommt drei Ideenkarten auf den Schirm, zum Beispiel „Nenne ein Hobby, das hier niemand erraten würde“; „Neue Karten“ geht beliebig oft. Dann sagst du deine drei Sätze laut – zwei wahr, einer erfunden. Getippt wird nichts, die Sätze landen nie im Handy. Zum Schluss markierst du heimlich, welcher Satz die Lüge war, und bestätigst.
- Das Handy einmal herumgeben: Danach kommt der Übergabe-Bildschirm: Das Handy wandert der Namensliste nach von Person zu Person. Wer es bekommt, tippt „Ich bin XX, los“, sieht erst dann die drei nummerierten Karten, wählt eine und tippt auf „Auswahl sperren“. Der Schirm deckt sich sofort zu und verrät nie, ob es richtig war – so lenkt keine Reaktion die Nächsten. Wer nicht raten will, tippt „Passen“: keine Punkte, aber auch keine Quote.
- Gemeinsam auflösen, Punkte kommen von allein: Sind alle durch, geht das Handy zurück zum Erzähler. „Gemeinsam auflösen“ zeigt zuerst, wer auf welchen Satz getippt hat, dann die echte Antwort und danach Zeile für Zeile die Punkte der Runde: Lüge erkannt +10, Bonus für Serien, +5 pro getäuschter Person und +10 für die perfekte Lüge. Wenn alle einmal erzählt haben, kommt die Endwertung mit Tabelle und zwei Titeln.
📖 Regeln & Varianten
Personenzahl und Dauer: Ab 3 Personen, am rundesten läuft es mit 4–12, das Maximum sind 16. Zu zweit geht es nicht, denn dann rät nur eine Person und das ist ein Münzwurf. Standardmäßig erzählt jede Person genau einmal; in den Einstellungen könnt ihr auf zwei Runden pro Person stellen. Pro Erzählrunde rechnet ihr 1,5–2 Minuten, acht Leute brauchen also etwa 12–16 Minuten – der Einstellungsbildschirm zeigt die Spanne live nach Personen und Runden an, damit die Moderation den Ablauf planen kann. Erzählt wird der Namensliste nach; sind alle durch, kommt die Endwertung, und von dort könnt ihr mit „Runde dranhängen“ weiterspielen, ohne die Punkte zu verlieren.
Ablauf einer Runde: Der Erzähler sagt drei Sätze über sich, zwei wahr, einer erfunden, und muss danach auf dem Schirm markieren, welcher gelogen war – erst dann geht es ans Raten. Die Ratenden bekommen das Handy nacheinander, jede Person sperrt genau einmal ihre Auswahl, danach deckt sich der Schirm sofort zu und zeigt nie, ob es stimmte. Erst wenn der Erzähler auf „Gemeinsam auflösen“ tippt, wird alles gleichzeitig umgedreht. Diese Trennung von Tippen und Auflösen ist Absicht: Sonst laufen die Späteren einfach der Reaktion der Früheren hinterher. Wenn das Weiterreichen bei großen Runden zu lange dauert, schaltet auf „Schnell (Handzeichen)“ um – dann klickt der Erzähler alle Stimmen auf einem Schirm durch, was schneller geht, aber von den Umsitzenden gesehen wird.
Punkte: Wer die erfundene Aussage findet, bekommt 10 Punkte. Beim n-ten Treffer in Folge kommen (n−1)×2 Punkte dazu, höchstens 10 pro Runde; ein Fehlgriff oder Passen setzt die Serie zurück. Der Erzähler bekommt 5 Punkte pro getäuschter Person, und wer alle gültigen Ratenden hereinlegt – mindestens zwei müssen es sein – bekommt zusätzlich 10 Punkte für die perfekte Lüge. Wer passt, bekommt keine Punkte und zählt in keinem Nenner mit; passen in einer Runde alle, wird sie gar nicht gewertet.
Titel und Gleichstand: Am Ende gibt es zwei Titel – „Beste Lüge“ nach Täuschungsquote (getäuschte Personen ÷ gültige Ratende in den eigenen Runden) und „Beste Spürnase“ nach Trefferquote (Treffer ÷ gültige Tipps). Beide zeigen immer Zähler und Nenner. Bei gleicher Quote gewinnt der größere Nenner, weil mehr Fälle aussagekräftiger sind; unter drei Fällen wird kein Titel vergeben, dort steht „zu wenig Fälle“. Punktgleiche Personen teilen sich den Platz, und die Nummerierung überspringt nichts (1, 1, 3).
Hausregeln und Varianten: Drei Sachen funktionieren fast immer – erstens eine Minute offen diskutieren, bevor alle tippen, das macht mehr Stimmung; zweitens darf der Erzähler seine Runde an die nächste Person abgeben, wenn ihm partout nichts einfällt; drittens teilt ihr euch ab 12 Leuten in zwei Gruppen mit je einer Runde und vergleicht danach die Tabellen (der zufällige Gruppengenerator auf dieser Seite übernimmt das Aufteilen). Die Themen gibt es in vier Stufen: Firma und Team, Schule und Uni, Freunde und Party sowie vertraute Runde. Die letzte geht deutlich mehr ins Private, ist ab Werk gesperrt und braucht die Zustimmung aller.
Tipps fürs Lügen: Die Lüge muss unauffällig sein, die Wahrheiten dürfen verrückt sein – die meisten machen es beim ersten Mal umgekehrt, erfinden den spektakulärsten Satz und fliegen sofort auf. Am sichersten nimmst du eine echte Geschichte und änderst genau eine Sache: Zeitpunkt, Ort oder eine Zahl. Halte alle drei Sätze gleich lang und im gleichen Ton und erkläre hinterher nichts von selbst – der Satz mit der längsten Erklärung ist immer der verdächtigste. Und erfinde nichts, was sich am Tisch sofort nachprüfen lässt, sonst sollst du es gleich vorführen.
❓ Häufige Fragen
⚠️ Dieses Spiel wird offline in einer Runde am selben Tisch gespielt, die Themen dienen nur der Unterhaltung; die Stufe „vertraute Runde“ geht mehr ins Private, ist ab Werk gesperrt und sollte erst nach Zustimmung aller Anwesenden freigeschaltet werden.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-03 · Nur auf diesem Gerät gespeichert