⚖️ Entweder oder – Würdest du lieber …?
240 eigene Dilemmas, alle wählen gleichzeitig eine Seite – und das Handy zählt die Stimmen und kürt die Minderheit
🕹️ So wird gespielt
- Die erste Frage steht schon da – tippt eine Seite an: Sobald die Seite geladen ist, liegt ein Dilemma auf dem Tisch: keine Kategorie auswählen, keine Anmeldung. Lest es laut vor und tippt für jede erhobene Hand einmal auf die passende Karte. Einmal zu viel getippt? Das Minus auf der Karte nimmt die Stimme zurück.
- Bis drei zählen, dann aufdecken: Der Knopf „3 · 2 · 1“ in der Mitte spielt einen Countdown über den ganzen Bildschirm, damit sich alle im selben Moment festlegen und niemand erst schaut, wohin die anderen gehen. Sind alle Hände gezählt, tippt ihr auf „Aufdecken“.
- Das Handy sagt, wer die Minderheit ist: Zwei Balken schießen aus der Mittellinie nach außen, die kleinere Seite leuchtet auf und bekommt einen Stempel, und die Zeile darunter benennt das Ergebnis. Bei Gleichstand leuchten beide Seiten, bei Einstimmigkeit steht ausdrücklich da, dass es keine Minderheit gibt. Danach begründet die Minderheit ihre Wahl, zieht eine Strafe oder trinkt einen Schluck.
- Kleine Runde? Geheim abstimmen und kurze Runde einstellen: In den Einstellungen wechselt ihr auf „Geheim wählen“, stellt 2–8 Personen ein und reicht das Handy weiter. Jede Wahl verschwindet sofort nach dem Tippen, aufgedeckt wird erst, wenn alle drin sind – und nur so lässt sich am Ende der eigene Kopf des Abends küren. Eine kurze Runde mit 5, 10 oder 15 Fragen endet automatisch in der Auswertung.
📖 Regeln & Varianten
Grundregel: ein Dilemma, zwei gleichwertige Optionen, kein Dazwischen. „Beides“ und „keins von beidem“ sind nicht erlaubt – erst der Zwang zur Entscheidung macht die Frage zum Dilemma. Die Seite mit weniger Stimmen ist die Minderheit und macht das, was ihr am Anfang vereinbart habt: begründen, eine Strafe ziehen oder einen Schluck trinken. Bei Gleichstand sind beide Seiten Minderheit, bei Einstimmigkeit ist es niemand – und der Bildschirm sagt das jedes Mal ausdrücklich, damit niemand am Tisch selbst Hände zählen muss.
Zwei Modi: „Handzeichen“ ist die Voreinstellung und funktioniert mit beliebig vielen Leuten – ein Handy liegt in der Tischmitte oder hängt am Fernseher, und wer vorliest, tippt pro erhobene Hand einmal auf eine Karte, höchstens 50 Stimmen pro Seite. „Geheim wählen“ passt für 2–8 Personen: Das Handy wandert reihum, jede Wahl ist sofort unsichtbar, die Leiste zeigt nur „gewählt“ oder „offen“ und nie eine Richtung, und aufgedeckt wird erst, wenn die letzte Person drin ist. Große Runde also Handzeichen, kleine Runde geheim – das gemeinsame Aufdecken ist der eigentliche Reiz.
Die drei Stufen sind danach benannt, wer im Raum sitzt, nicht danach, wie heikel sie sind. „Für alle“ mit 120 Fragen lässt Beziehungsvergangenheit, Geldbeträge, Körper und Gehalt komplett weg und passt damit in Schulklasse, Firmenfeier und an den Familientisch. „Unter Freunden“ mit 80 Fragen bringt peinliche Situationen, Arbeitsfrust und Beziehungsthemen dazu. „Schwer zu beantworten“ mit 40 Fragen sind harte moralische Abwägungen und Entscheidungen aus dem Erwachsenenleben; diese Stufe ist ab Werk gesperrt, braucht die Zustimmung aller Anwesenden und lässt sich jederzeit wieder verlassen.
Nichts wiederholt sich: Alle 240 Fragen werden ohne Zurücklegen gezogen, oben steht immer, wie viele in dieser Stufe noch übrig sind, und der Stand bleibt über Sitzungen hinweg erhalten – schließt den Tab für eine Woche und ihr macht genau dort weiter. Ist eine Stufe leer, kommt kein stilles Neuanfangen, sondern drei Auswege: Stufe wechseln, neu mischen oder direkt zur Auswertung. Zu jeder Frage aus „Hauptgang“ und „Zündstoff“ gehört je ein Argument für beide Seiten, das ihr nach dem Aufdecken aufklappen könnt, wenn die Runde einen Anstoß braucht.
Varianten und Grenzen, alles Schalter auf dem Bildschirm statt mündlicher Absprachen: Die Rundenlänge ist ohne Limit oder 5, 10 beziehungsweise 15 Fragen und endet dann in einer Auswertung mit „eigener Kopf des Abends“, „liest die Runde am besten“, der strittigsten und der einigsten Frage sowie der durchschnittlichen Uneinigkeit. Der 3-2-1-Countdown lässt sich abschalten, wenn es schnell gehen muss. „Überspringen“ steht gleichberechtigt neben „Aufdecken“: Eine übersprungene Frage zählt nicht für die kurze Runde, taucht aber auch nie wieder auf. Nach dem Aufdecken sind die Stimmen gesperrt, beide Karten und beide Minus-Knöpfe reagieren nicht mehr, das Ergebnis lässt sich nicht nachträglich ändern. Die Titel am Ende sind ein Spaß und kein Urteil.
❓ Häufige Fragen
⚠️ Diese Seite hat einen optionalen Schluck-Modus; wenn ihr ihn einschaltet, stellt sicher, dass alle Anwesenden das gesetzliche Mindestalter für Alkohol erreicht haben. Nichts für Minderjährige, trinkt verantwortungsvoll. Die Fragen dienen nur der guten Laune und sind kein Urteil über irgendjemanden – bleibt fair und freundlich miteinander.
Zuletzt aktualisiert: 2026-08-31 · Nur auf diesem Gerät gespeichert