Vier in einer Reihe

Vier in einer Reihe online: Spalte antippen, der Stein fällt nach unten – wer zuerst vier waagerecht, senkrecht oder diagonal verbindet, gewinnt. Zu zweit an einem Handy oder gegen vier PC-Stufen

👥 1-2 Spieler⚔️ Spiele zu zweit⚡ Kein Download · Keine Anmeldung

🕹️ So wird gespielt

  1. Eine Partie starten: Die Seite öffnet direkt mit einer Partie zu zweit an einem Bildschirm – kein Start-Knopf, keine Anmeldung. Über dem Brett steht „Runde 1 · Am Zug: Rot“, und über Spalte 4 schwingt ein roter Stein leicht hin und her. Tippe irgendwo in eine Spalte (oben, Mitte oder unten zählt gleich), und der Stein fällt ins unterste freie Feld dieser Spalte.
  2. Wann hat man gewonnen?: Wer zuerst vier eigene Steine in einer Linie verbindet – waagerecht, senkrecht oder in einer der beiden Diagonalen –, gewinnt; fünf in einer Reihe zählen natürlich auch. Die Gewinnsteine leuchten mit Rand auf und werden durch eine mintgrüne Lichtlinie verbunden, alle anderen Steine werden abgedunkelt. Die Ergebniskarte erscheint direkt unter dem Brett und verdeckt nichts, sodass man sofort sieht, wie die Partie verloren ging.
  3. Zu zweit an einem Handy spielen: Leg das Handy hochkant auf den Tisch, setzt euch gegenüber oder nebeneinander und tippt abwechselnd eine Spalte an. Nach jedem Zug wechseln Farbe und Text der Zugleiste zur anderen Seite, und eine Eingabesperre von 0,25 Sekunden verhindert, dass ein Doppeltipper aus Versehen den Stein für die andere Person setzt. Nach jeder Partie tippst du auf „Noch eine Runde“: Dann beginnt automatisch die andere Seite, der Spielstand zählt weiter.
  4. Allein gegen den Computer spielen: Stell den Modus oben auf „Gegen PC“ – voreingestellt sind die Stufe Normal und abwechselnder Anzug, ein Formular gibt es nicht. In den Einstellungen wählst du aus vier Stufen: Neuling setzt eher zufällig; Normal blockt deine Dreierreihen, übersieht aber ab und zu eine Diagonale; Stark lässt fast nichts mehr offen; Meister rechnet weit voraus, spielt aber nicht perfekt – du kannst also gewinnen. Siege, Niederlagen und Remis werden für jede Stufe getrennt gezählt.

📖 Regeln & Varianten

Brett und Züge: Das Standardbrett hat 7 Spalten × 6 Reihen, also 42 Felder, und steht senkrecht. Beide setzen abwechselnd einen Stein in eine Spalte, und der Stein fällt durch die Schwerkraft ins unterste freie Feld. Frei in die Luft setzen geht nicht, verschieben oder schlagen auch nicht. Genau das unterscheidet das Spiel von „Fünf in einer Reihe“ auf dem flachen Brett wie Gomoku: Du wählst nur die Spalte, nicht das Feld – solange das Feld darunter leer ist, kommt niemand an das Feld darüber.

Sieg und Remis: Wer zuerst vier oder mehr eigene Steine waagerecht, senkrecht oder in einer der beiden Diagonalen verbindet, gewinnt. Sind alle 42 Felder belegt und niemand hat vier verbunden, ist die Partie remis. Ist eine Spalte mit 6 Steinen voll, lässt sie sich nicht mehr antippen; die Seite meldet „Diese Spalte ist voll“, und der Zug bleibt bei derselben Person. Entstehen mit einem Zug zwei Linien gleichzeitig (etwa senkrecht und diagonal), leuchten beide auf, und auf der Ergebniskarte steht „Doppelte Viererreihe“.

Anzug und Spielstand: Das Standardbrett 7×6 wurde schon 1988 per Computer vollständig gelöst – wer beginnt und den ersten Stein in die mittlere Spalte setzt, gewinnt bei perfektem Spiel immer. Deshalb wechselt hier der Anzug mit jeder Runde: In den Runden 1, 3 und 5 beginnt Rot, in den Runden 2, 4 und 6 Gelb. Gegen den PC ist „Abwechselnd“ voreingestellt; du kannst aber auch festlegen, dass immer du oder immer der Computer beginnt. Ein Punkt wird genau einmal vergeben, im Moment des Gewinnzugs – Neuladen zählt nie doppelt.

Zug zurück und Nachspielen: Zu zweit nimmt „Zug zurück“ einen einzelnen Zug zurück; gegen den PC deinen Zug und seine Antwort gemeinsam. Tippst du darauf, während der Computer noch rechnet, verschwindet nur dein letzter Zug und seine Antwort wird verworfen. Beginnt der Computer, lässt sich sein erster Zug nicht zurücknehmen. Ist eine Partie entschieden, gibt es kein Zurück mehr (der Punkt ist schon vergeben) – stattdessen spielst du sie mit „Nachspielen“ Zug für Zug durch und siehst, ab welchem Zug sich die entscheidende Diagonale aufgebaut hat.

Beispiel 1 (Diagonale nicht geblockt): Rot beginnt, Spaltenfolge 4 5 5 6 6 7 6 7 7 1 7. Nach dem 7. Zug stehen die roten Steine in Spalte 4/Reihe 1, Spalte 5/Reihe 2 und Spalte 6/Reihe 3 als diagonale Dreierreihe, Spalte 7/Reihe 4 hängt noch in der Luft. Mit dem 9. Zug füllt Rot Spalte 7 auf drei Steine auf – jetzt ist das gefährliche Feld erreichbar. Gelb setzt den 10. Zug aber in Spalte 1, und Rot gewinnt mit dem 11. Zug in Spalte 7 über die Diagonale. Beispiel 2 (fünf waagerecht): Gelb beginnt, Spaltenfolge 1 1 2 2 4 4 5 7 3. Gelb belegt in der untersten Reihe die Spalten 1, 2, 4 und 5, Rot schließt Spalte 3 zweimal nicht – mit dem 9. Zug setzt Gelb in Spalte 3 und verbindet auf einen Schlag fünf.

Vier praktische Tricks: Erstens ist die mittlere Spalte am wertvollsten, weil die meisten möglichen Linien durch sie laufen – besetze sie früh. Zweitens: Hat die Gegenseite drei in einer Reihe und ist das vierte Feld erreichbar, musst du sofort blocken. Drittens: Setz nie direkt unter ein Gewinnfeld der Gegenseite – dein Stein „unterbaut“ das Feld, und sie gewinnt im nächsten Zug. Viertens: Bau zwei Gewinnfelder gleichzeitig auf (Doppeldrohung), denn mit einem Zug lässt sich nur eines blocken. Fortgeschrittene achten zusätzlich auf gerade und ungerade Reihen: Wer beginnt, legt seine Gewinnfelder am besten in ungerade Reihen, wer nachzieht, in gerade – im Endspiel lassen sie sich dann leichter einlösen.

Verbreitete Varianten und Hausregeln (hier läuft das Standardbrett 7×6): Erstens größere Bretter wie 8×7 oder 9×7 – mehr spielbare Spalten in der Mitte, der Anzugsvorteil fällt weniger ins Gewicht, eine Partie dauert länger. Zweitens die „Pop-out“-Variante: Statt einen Stein einzuwerfen, darfst du einen eigenen Stein aus der untersten Reihe herausziehen, alles darüber rutscht nach – damit lassen sich gegnerische Linien auflösen. Drittens das Match über mehrere Runden: Auf Partys spielt man oft „Best of 3“ oder „Best of 5“ mit wechselndem Anzug, um den Vorteil des Startspielers auszugleichen – genau dafür gibt es hier den durchlaufenden Spielstand und den Anzugswechsel.

Beispiele für Vier in einer Reihe

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Beispiel 1 (Diagonale nicht geblockt): Nach der diagonalen Dreierreihe von Rot blockt Gelb im 10. Zug Spalte 7 nicht – Rot gewinnt im 11. Zug mit vier diagonal über Spalte 7.
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Beispiel 2 (fünf waagerecht): Gelb lässt in der untersten Reihe Spalte 3 frei, Rot blockt zweimal nicht, Gelb schließt die Lücke und verbindet fünf auf einmal – alle fünf zählen als Sieg.

❓ Häufige Fragen

Vier gewinnt Regeln: Wie spielt man Vier in einer Reihe?
Zwei Personen werfen abwechselnd Steine in ein senkrechtes Brett mit 7 Spalten und 6 Reihen; jeder Stein fällt ins unterste freie Feld der Spalte. Wer zuerst vier eigene Steine waagerecht, senkrecht oder diagonal verbindet, gewinnt. Gewählt wird immer nur die Spalte, nie das Feld. Sind alle 42 Felder voll und niemand hat vier, ist es remis. Hier startet sofort eine Partie zu zweit an einem Bildschirm, und mit einem Tipp spielst du gegen den Computer.
Zählt diagonal bei Vier gewinnt?
Ja. Vier eigene Steine in einer Linie gewinnen in jeder Richtung – waagerecht, senkrecht und in beiden Diagonalen; fünf in einer Reihe zählen ebenfalls. Gerade die Diagonale übersehen Anfänger am häufigsten. Hier leuchten die vier Gewinnsteine auf und werden verbunden, und die Ergebniskarte nennt den Grund, zum Beispiel „Diagonale Viererreihe: Spalte 4 → 7“.
Gewinnt bei Vier gewinnt immer der Startspieler?
Auf dem Standardbrett 7×6 gewinnt der Startspieler bei perfektem Spiel immer – vorausgesetzt, der erste Stein landet in der mittleren Spalte und danach geht kein einziger Zug daneben. Das wurde 1988 per Computer bewiesen, aber die komplette Gewinnstrategie kann sich kein Mensch merken. Damit es fair bleibt, wechselt hier der Anzug mit jeder Runde, und auch gegen den PC ist abwechselnder Anzug voreingestellt.
Vier gewinnt Tricks: Wie gewinnt man öfter?
Einen Trick, der gegen jeden immer gewinnt, gibt es nicht – aber vier Faustregeln heben die Siegquote deutlich: die mittlere Spalte besetzen, eine gegnerische Dreierreihe sofort blocken, nie direkt unter ein Gewinnfeld der Gegenseite setzen und zwei Gewinnfelder gleichzeitig aufbauen. Mit eingeschalteter Drohungsanzeige werden Felder markiert, auf denen die Gegenseite im nächsten Zug gewinnen würde – ideal, um den Blick für Diagonalen zu trainieren.
Wo setzt man bei Vier in einer Reihe am besten den ersten Stein?
In die mittlere Spalte 4 – auf dem Standardbrett 7×6 ist das der einzige erste Zug, mit dem der Startspieler bei perfektem Spiel sicher gewinnt. Laut der Computeranalyse endet ein Start in Spalte 3 oder 5 direkt neben der Mitte bei fehlerfreiem Spiel remis, ein Start in Spalte 1, 2, 6 oder 7 bedeutet sogar einen sicheren Sieg für die nachziehende Seite. Auch als zweite Person besetzt du am besten früh die Mitte, denn durch sie laufen die meisten Linien.
Wie viele Spieler braucht man für Vier in einer Reihe und wie lange dauert eine Partie?
Gespielt wird zu zweit, eine Partie dauert meist ein bis zwei Minuten und ist nach höchstens 42 Zügen vorbei. Seid ihr zu dritt oder zu viert, spielt nach dem Prinzip „Wer verliert, macht Platz“ oder vereinbart „Best of 3“ mit wechselndem Anzug. Allein stellst du hier auf „Gegen PC“: Neuling, Normal, Stark und Meister werden nach oben hin schwerer – für den Einstieg passt Neuling oder das voreingestellte Normal.
Was ist der Unterschied zwischen Vier gewinnt und Gomoku?
Der große Unterschied ist die Schwerkraft: Bei Vier in einer Reihe wählst du nur die Spalte und der Stein fällt nach unten, bei Gomoku setzt du frei auf jeden Schnittpunkt des Bretts. Vier in einer Reihe hat nur 42 Felder, vier verbundene Steine reichen, eine Partie dauert ein, zwei Minuten. Gomoku läuft auf 15×15 Linien, braucht fünf in einer Reihe, dauert länger und verlangt tieferes Rechnen. Gomoku kannst du auf der Gomoku-Seite dieser Website spielen.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-01 · Nur auf diesem Gerät gespeichert