📖 Regeln & Varianten
Lose ziehen ist ein Zufallswerkzeug, das eine Person bedient und alle mitverfolgen: Eine Ziehung dauert 5 bis 15 Sekunden, eine Runde meist drei bis zehn Ziehungen. Es gibt weder Sieg noch Punkte. Der ganze Zufall entsteht in deinem eigenen Browser und läuft über keinen Server; gemischt wird mit dem Fisher–Yates-Verfahren. Trommeln und Verlauf bleiben auf diesem Gerät, ganz ohne Konto.
Anteile sind die Gewichtung – und sie liegen offen. Ein Los mit x3 bedeutet wirklich drei gleiche Lose in der Trommel; die Querschnitt-Tabelle unter „Reinschauen“ zeigt zu jeder Stufe die Anteile und die aktuelle Chance, und die Spalte ergibt exakt 100,0 %. Wer ein Ergebnis häufiger sehen will, erhöht die Anteile. Versteckte Gewichte gibt es nicht, und das letzte Ergebnis wird auch nicht heimlich übersprungen – das wäre gemogelt.
Die zwei Modi decken zwei Situationen ab: Mit Wiederholung (Voreinstellung) wird jedes Mal aus der vollen Trommel gezogen, die Chance ändert sich nie, und mehrfach dasselbe Los ist völlig normal – passend für Glückslose oder kleine Aufgaben, die den ganzen Abend laufen. Ohne Wiederholung passt zu Verlosung und Reihenfolge: Jedes Los wird verbraucht, bis die Trommel leer ist und du neu befüllst. In beiden Modi sind mehrere Lose in einem Zug (bis zu fünf) immer verschieden.
Vier fertige Trommeln mit 70 eigenen Lostexten: klassische Glückslose (30 Stück auf fünf Stufen, jedes mit einem Satz Rat), Verlosungstrommel (1× Hauptgewinn, 3× zweiter Preis, 6× dritter Preis, 20× Niete), kleine Aufgaben (12 Stück, jugendfrei und ohne Alkohol) und Reihenfolge (Nummern 1–24). Zusätzlich nimmt „Nur gute Lose“ die beiden schlechten Stufen heraus, und die „Großansicht“ füllt den Bildschirm, wenn du vor einer ganzen Runde ziehst.
Drei Stolperfallen für den Anfang: Erstens wird „Mit Wiederholung“ oft mit „Ohne Wiederholung“ verwechselt – dasselbe Los mehrmals hintereinander ist kein Fehler, bei 30 Losen liegt die Chance dafür jedes Mal bei 1/30. Zweitens muss die Gewichtung genau so geschrieben sein: Lostext, ein Leerzeichen, dann x3 (X3 und ×3 gehen auch); 3x oder direkt am Text klebende Zahlen zählen nicht, maximal 99 Anteile pro Zeile. Drittens wird zu viel eingefügter Text gekappt: über 60 Zeilen oder mehr als 200 Lose sind zu viel, und die Seite sagt dir genau, wie viel gestrichen wurde.
Zur echten Lostrommel gibt es nur einen Unterschied: Dort schüttelst du, bis ein Stäbchen herausfällt, und liest den Text – hier läuft dieselbe Geste auf dem Bildschirm, dafür siehst du zusätzlich Anteile, Rest und Chancen. Übliche Hausregeln lassen sich direkt übernehmen: Bei einem schlechten Los darf einmal – und nur einmal – neu gezogen werden; zwei Leute ziehen je ein Los und vergleichen die Stufe; die Reihenfolge-Trommel bestimmt, wer wann auftritt, ohne doppelte Nummern. Die Seite erzwingt nichts, sagt es vor der ersten Ziehung einmal laut an.
❓ Häufige Fragen
Ist eine Online-Auslosung wirklich zufällig oder manipuliert?
Sie ist echt zufällig und lässt sich nicht steuern: Jede Ziehung entsteht in deinem eigenen Browser, ohne Server, gemischt mit dem Fisher–Yates-Verfahren. Unter „Reinschauen“ siehst du zu jedem Los die Anteile und die aktuelle Chance und kannst mit einem Tipp lokal 10.000 Ziehungen simulieren – gemessene Häufigkeit und Theorie stehen dann nebeneinander, die Abweichung ist sofort sichtbar. Ergebnisse werden weder gespeichert noch hochgeladen.
Wie zieht man Lose ohne Wiederholung?
Stelle unter „Reinschauen“ den Ziehungsmodus auf „Ohne Wiederholung“. Gezogene Lose werden aus der Trommel genommen und kommen in dieser Runde nicht noch einmal. Die Anzeige wechselt von „M Lose“ auf „Noch N von M“; ist alles gezogen, meldet die Seite „M von M gezogen“, und „Neu befüllen“ mischt eine volle Trommel, ohne den Verlauf zu löschen.
Wie gewichtet man Lose, damit ein Ergebnis häufiger kommt?
Schreibe ans Ende der Zeile ein Leerzeichen und x3 – dann liegen drei gleiche Lose in der Trommel und die Chance verdreifacht sich. Anteile und aktuelle Chance stehen offen in der Querschnitt-Tabelle, nichts passiert im Verborgenen. Pro Zeile sind bis zu 99 Anteile möglich, ein Lostext darf 40 Zeichen haben, eine Trommel bis zu 60 Zeilen und 200 Lose; darüber wird gekappt und die Seite sagt es dir.
Wie sind die fünf Glücksstufen von großem Glück bis großem Pech verteilt?
Von gut nach schlecht: sehr großes Glück, großes Glück, mittleres Glück, kleines Pech, großes Pech. Die klassische Trommel verteilt ihre 30 Lose als 2 / 6 / 12 / 7 / 3, also rund 6,7 %, 20 %, 40 %, 23,3 % und 10 % – die Mitte ist am dicksten besetzt, die Ränder sind selten. Die Querschnitt-Tabelle listet jede Stufe einzeln auf, und sowohl Stufennamen als auch Anzahl kannst du in einer eigenen Trommel selbst festlegen.
Kann man schlechte Lose aus der Trommel nehmen?
Ja, unter „Reinschauen“ gibt es den Schalter „Nur gute Lose“. Eingeschaltet fliegen die beiden schlechten Stufen raus – bei der klassischen Trommel sind das 10 Lose, es bleiben 20 – und die Seite schreibt dazu, wie viele entfernt wurden. Voreingestellt ist er aus, weil erst alle fünf Stufen den richtigen Reiz ergeben. Ein schlechtes Los ist ohnehin nur Spaß: Zu jedem Text gehört ein Satz Rat, den man tatsächlich befolgen kann.
Wie lost man Gewinne bei einer Tombola oder Betriebsfeier aus?
Nimm die Verlosungstrommel als Vorlage oder schreibe deine Preise selbst und steuere die Gewinnchance über die Anteile: Hauptgewinn x1, Niete x20 ergibt eine Gewinnchance von 1/21, und die Querschnitt-Tabelle rechnet dir den Prozentwert direkt aus. Schalte unbedingt auf „Ohne Wiederholung“, damit kein Preis doppelt vergeben wird. Nach einer Runde startest du mit „Neu befüllen“ die nächste, und in der „Großansicht“ sehen alle den Rest sowie die letzten 30 Ergebnisse.
Wie lost man eine Reihenfolge für Auftritte oder Vorträge aus?
Mit „Ohne Wiederholung“ ziehst du Los für Los, bis die Trommel leer ist – heraus kommt eine Reihenfolge ganz ohne doppelte Nummern. Die fertige Trommel „Reihenfolge“ enthält die Nummern 1 bis 24; bei anderer Gruppengröße schreibst du einfach pro Zeile einen Namen oder direkt „Tritt als 1. auf“. Reicht das Handy herum: Wer zieht, hat seine Nummer sofort, der Rest bleibt für alle sichtbar, und die Diskussionen fallen weg.
Sagen Glückslose etwas über die Zukunft aus?
Nein, das ist reine Unterhaltung und keine Vorhersage: Die Lose werden auf deinem Gerät zufällig gezogen. Der Unterschied zur Lostrommel im Tempel liegt nur darin, dass hier dieselbe Geste auf dem Bildschirm läuft und du zusätzlich Anteile, Chancen und – auf Wunsch – eine lokale Prüfung mit 10.000 Ziehungen bekommst. Alle Lostexte sind selbst geschrieben und enden mit einem kleinen Rat zum Ausprobieren, mehr soll es nicht sein.
Wie speichert und teilt man eine eigene Lostrommel?
Gespeicherte Trommeln liegen im Browser dieses Geräts und sind beim nächsten Öffnen wieder da, bis zu 8 Stück. Zum Weitergeben tippst du auf „Trommel-Link kopieren“ – die komplette Trommel steckt im Link, die andere Person öffnet ihn und hat dieselben Lose, ganz ohne Anmeldung. Ist die Trommel zu groß für einen Link, nimm „Lostext kopieren“ und füge den Text im Editor ein. Beim Löschen der Browserdaten oder einem Gerätewechsel ist alles weg, wichtige Trommeln sicherst du am besten als Text.
⚠️ Lostexte und Ergebnisse werden auf deinem Gerät zufällig erzeugt und dienen nur der Unterhaltung – bitte nicht ernst nehmen. Diese Seite enthält keine Trink-Inhalte.