Schach

Schach online im Browser: zu zweit an einem Gerät oder gegen drei PC-Stufen – Rochade, en passant und Patt direkt erklärt

👥 1-2 Spieler🎲 Brett- & Denkspiele⚡ Kein Download · Keine Anmeldung

🕹️ So wird gespielt

  1. Wie spielt man Schach?: Weiß beginnt, danach wird abwechselnd je ein Zug gemacht. Wer den gegnerischen König mattsetzt, gewinnt; hat eine Seite keinen legalen Zug, steht aber nicht im Schach, ist es Patt – also Remis. Die Seite öffnet direkt mit der Grundstellung für zwei Spieler an einem Gerät. Wer allein üben will, stellt oben auf „Gegen PC“ und wählt in den Einstellungen die Stärke.
  2. Figuren ziehen und schlagen: Tippe eine eigene Figur an – die erreichbaren Felder leuchten auf: freie Felder mit einem Punkt, schlagbare Figuren mit einem Ring. Dann das Zielfeld antippen oder die Figur einfach hinziehen. Ein ungültiges Feld führt keinen Fehlzug aus; die Hinweisleiste unten sagt dir, warum, etwa weil eine Figur im Weg steht oder deine Figur gefesselt ist.
  3. Schach zu zweit an einem Handy: Standard ist „Weiterreichen“: Nach jedem Zug dreht sich das Brett, wer am Zug ist, sitzt unten. Sitzt ihr euch gegenüber und legt das Handy flach in die Mitte, stellt in den Einstellungen „Gegenüber“ ein – das Brett bleibt stehen, Figuren und Leiste der Gegenseite zeigen zu ihr. Eine Zugrücknahme braucht die Zustimmung des Gegenübers; auch das lässt sich abschalten.
  4. Ergebnis und Analyse nach der Partie: Bei Schachmatt erscheint ein Stempel in der Brettmitte, die Ergebniskarte nennt Sieger, Art des Sieges, Zahl der Züge und das Material beider Seiten. Bei Remis steht dort, ob Patt, dreifache Wiederholung, 50-Züge-Regel oder ungenügendes Material – plus ein Tipp, wie du das vermeidest. Geh die Partie Zug für Zug durch oder starte mit „Nochmal“ neu, dabei werden die Farben getauscht.

📖 Regeln & Varianten

Schachbrett und Grundstellung: 8×8 = 64 Felder, rechts unten liegt ein helles Feld. Weiß steht auf Reihe 1 und 2, Schwarz auf 7 und 8. Auf der Grundreihe stehen von links nach rechts Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm – die Dame steht auf ihrer Farbe. Davor stehen 8 Bauern. Felder heißen nach Linie a–h und Reihe 1–8, zum Beispiel e4. Weiß beginnt.

Wie die sechs Schachfiguren ziehen: Der König zieht ein Feld in jede Richtung. Die Dame zieht beliebig weit waagerecht, senkrecht und schräg, der Turm beliebig weit waagerecht und senkrecht, der Läufer beliebig weit schräg – er bleibt daher immer auf seiner Feldfarbe. Der Springer zieht zwei Felder gerade und eins zur Seite und darf als einzige Figur über andere springen. Der Bauer zieht ein Feld vorwärts, beim ersten Zug auch zwei, schlägt aber schräg nach vorn. Außer dem Springer kann keine Figur über andere hinwegziehen.

Rochade-Regeln: Der König zieht zwei Felder Richtung Turm, der Turm springt auf die andere Seite des Königs – das zählt als ein Zug. Alle fünf Bedingungen müssen erfüllt sein: Der König hat noch nicht gezogen; dieser Turm hat noch nicht gezogen; zwischen beiden steht keine Figur; der König steht nicht im Schach; die Felder, die der König überquert und betritt, werden nicht angegriffen. Hier rochierst du, indem du König und dann Turm oder g1/c1 antippst; geht es nicht, nennt die Seite die verletzte Bedingung.

En passant (Schlagen im Vorbeigehen): Zieht ein gegnerischer Bauer aus der Grundstellung zwei Felder und landet direkt neben deinem Bauern, darfst du ihn im unmittelbar folgenden Zug schlagen – als wäre er nur ein Feld gezogen. Dein Bauer zieht schräg auf das übersprungene Feld. Nur dieser eine Zug zählt; verpasst ist verpasst.

Bauernumwandlung: Erreicht ein Bauer die gegnerische Grundreihe (Weiß Reihe 8, Schwarz Reihe 1), muss er sich in Dame, Turm, Läufer oder Springer umwandeln – Bauer bleiben oder König werden geht nicht. Meist nimmt man die Dame; manchmal gibt ein Springer sofort Schach, oder Turm bzw. Läufer verhindern ein Patt (Unterverwandlung).

Schach, Schachmatt und Patt: Greift ein Zug den gegnerischen König an, ist das Schach. Die angegriffene Seite muss es sofort abwehren – König wegziehen, Angreifer schlagen oder dazwischenziehen. Geht das nicht, ist es Schachmatt und die Partie verloren. Ist eine Seite am Zug, steht nicht im Schach, hat aber keinen legalen Zug, ist es Patt – die Partie endet remis. Gerade mit großem Vorteil ist Patt die größte Falle.

Wann ist Schach remis? Fünf Fälle: Patt; dreifache Stellungswiederholung (dieselbe Seite am Zug, gleiche Rochade- und En-passant-Rechte); 50 Züge in Folge ohne Schlagen und ohne Bauernzug; ungenügendes Material, sodass niemand mehr mattsetzen kann (etwa nur zwei Könige, König und Läufer oder König und Springer gegen König); Remis nach Vereinbarung. Diese Seite wertet dreifache Wiederholung und 50-Züge-Regel automatisch und warnt vorher – bei der zweiten Wiederholung und nach 80 Halbzügen. Nach 300 Zügen (600 Halbzügen) endet die Partie ebenfalls automatisch remis.

Schach-Tipps für Anfänger: In der Eröffnung das Zentrum besetzen (e4, d4), Springer und Läufer schnell entwickeln und früh rochieren, damit der König sicher steht. Vor jedem Zug prüfen: Was kann der Gegner schlagen – und verliere ich nach meinem Zug eine Figur? Die Dame nicht zu früh ins Spiel bringen, sonst jagen die Leichtfiguren sie über das Brett. Mit klarem Vorteil nicht schnell ziehen: Erst schauen, ob der gegnerische König noch ein Feld hat, sonst droht Patt.

Drei Bilder zu den Sonderregeln

Rochade verweigert: Weiß will kurz rochieren, aber der König müsste über f1 – und f1 wird vom schwarzen Läufer auf a6 angegriffen. Also keine Rochade, und der König kann gerade gar nicht ziehen.
En passant: Der schwarze Bauer zieht von d7 zwei Felder nach d5, der weiße Bauer auf e5 schlägt ihn sofort schräg auf d6. Einen Zug später geht das nicht mehr.
Patt: Weiß führt im Material 39 : 29, doch Schwarz ist am Zug – der König auf g6 steht nicht im Schach und hat keinen legalen Zug. Die Partie endet remis.

❓ Häufige Fragen

Schach Regeln für Anfänger: Was muss man zuerst wissen?
Für den Anfang reichen drei Regeln: Weiß beginnt, dann wird abwechselnd gezogen; wer den gegnerischen König mattsetzt, gewinnt; der eigene König darf nie auf einem angegriffenen Feld stehen. Danach lernst du, wie die sechs Figuren ziehen, und zuletzt die drei Sonderregeln Rochade, en passant und Bauernumwandlung. Hier leuchten beim Antippen alle legalen Felder auf – nach ein paar Partien sitzt das.
Wann darf man im Schach nicht rochieren?
Für die Rochade müssen fünf Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein; am häufigsten scheitert sie daran, dass der König über ein angegriffenes Feld ziehen müsste. Die anderen vier: Der König hat noch nicht gezogen, der Turm hat noch nicht gezogen, dazwischen steht keine Figur, der König steht nicht im Schach. Beispiel: Weiß will mit dem König auf e1 kurz rochieren, aber ein schwarzer Läufer zielt auf f1 – dann geht es nicht, selbst wenn g1 sicher ist.
Was ist en passant und wann darf man es schlagen?
En passant (Schlagen im Vorbeigehen) ist ein Sonderzug des Bauern. Er ist nur direkt erlaubt, nachdem ein gegnerischer Bauer aus der Grundstellung zwei Felder gezogen ist und neben deinem Bauern steht. Dein Bauer zieht schräg auf das übersprungene Feld, der gegnerische Bauer wird vom Brett genommen. Einen Zug später ist es zu spät. Möglich ist das nur mit einem weißen Bauern auf Reihe 5 bzw. einem schwarzen auf Reihe 4.
Was ist Patt im Schach – und warum ist es Remis?
Patt heißt: Eine Seite ist am Zug, ihr König steht nicht im Schach, aber sie hat keinen einzigen legalen Zug. Die Regel wertet das als Remis. Typisch: Du hast alle Figuren geschlagen, der gegnerische König steht allein, und du nimmst ihm das letzte Feld, ohne Schach zu geben. Mit großem Vorteil also vor jedem Zug prüfen, ob der König noch ein Feld hat – oder ihn mit Schachgeboten an den Rand treiben.
Wann ist eine Schachpartie unentschieden?
Remis gibt es in fünf Fällen: Patt, dreifache Stellungswiederholung, 50 Züge ohne Schlagen und ohne Bauernzug, ungenügendes Material auf beiden Seiten und Remis nach Vereinbarung. Ungenügendes Material heißt etwa: nur noch zwei Könige, oder König und Läufer bzw. König und Springer gegen den blanken König. Die ersten vier Fälle erkennt diese Seite automatisch und warnt dich vorher.
Schach gegen Computer: Welche Stufe für Anfänger?
Fang mit „Neuling“ an – der Computer übersieht oft deine Drohungen, nach ein paar Partien gewinnst du. Danach „Verein“: Er rechnet zwei, drei Züge voraus und verschenkt keine großen Figuren. „Meister“ rechnet tiefer und sucht aktiv das Matt. Gegen den PC kannst du beliebig oft Züge zurücknehmen; in den Einstellungen wählst du Weiß, Schwarz oder abwechselnd.
Was ist der Unterschied zwischen Schach und chinesischem Schach (Xiangqi)?
Der größte Unterschied: Schach spielt man auf 8×8 = 64 Feldern, Xiangqi auf 9×10 Linien, gezogen wird auf den Schnittpunkten. Im Schach gibt es keinen Fluss und keinen Palast, der König darf über das ganze Brett; statt Kanonen gibt es die Dame, die in alle Richtungen beliebig weit zieht, und Bauern werden auf der letzten Reihe umgewandelt. Oft verwechselt: Wer nicht mehr ziehen kann, verliert im Xiangqi – im Schach ist Patt dagegen Remis.
Wie lange dauert eine Schachpartie?
Das hängt von der Bedenkzeit ab. Unter Freunden ohne Uhr dauert eine Partie meist 20–60 Minuten. Turniere unterscheiden drei Arten: Blitzschach mit höchstens 10 Minuten pro Spieler, Schnellschach mit 10–60 Minuten und klassisches Schach mit mehr Zeit. Als Anfänger und gegen den Computer brauchst du keine Uhr – jeden Zug zu durchdenken ist wichtiger als Tempo. Die Partie wird hier automatisch gespeichert, du kannst also später weiterspielen.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-10 · Nur auf diesem Gerät gespeichert