Schach
Schach online im Browser: zu zweit an einem Gerät oder gegen drei PC-Stufen – Rochade, en passant und Patt direkt erklärt
🕹️ So wird gespielt
- Wie spielt man Schach?: Weiß beginnt, danach wird abwechselnd je ein Zug gemacht. Wer den gegnerischen König mattsetzt, gewinnt; hat eine Seite keinen legalen Zug, steht aber nicht im Schach, ist es Patt – also Remis. Die Seite öffnet direkt mit der Grundstellung für zwei Spieler an einem Gerät. Wer allein üben will, stellt oben auf „Gegen PC“ und wählt in den Einstellungen die Stärke.
- Figuren ziehen und schlagen: Tippe eine eigene Figur an – die erreichbaren Felder leuchten auf: freie Felder mit einem Punkt, schlagbare Figuren mit einem Ring. Dann das Zielfeld antippen oder die Figur einfach hinziehen. Ein ungültiges Feld führt keinen Fehlzug aus; die Hinweisleiste unten sagt dir, warum, etwa weil eine Figur im Weg steht oder deine Figur gefesselt ist.
- Schach zu zweit an einem Handy: Standard ist „Weiterreichen“: Nach jedem Zug dreht sich das Brett, wer am Zug ist, sitzt unten. Sitzt ihr euch gegenüber und legt das Handy flach in die Mitte, stellt in den Einstellungen „Gegenüber“ ein – das Brett bleibt stehen, Figuren und Leiste der Gegenseite zeigen zu ihr. Eine Zugrücknahme braucht die Zustimmung des Gegenübers; auch das lässt sich abschalten.
- Ergebnis und Analyse nach der Partie: Bei Schachmatt erscheint ein Stempel in der Brettmitte, die Ergebniskarte nennt Sieger, Art des Sieges, Zahl der Züge und das Material beider Seiten. Bei Remis steht dort, ob Patt, dreifache Wiederholung, 50-Züge-Regel oder ungenügendes Material – plus ein Tipp, wie du das vermeidest. Geh die Partie Zug für Zug durch oder starte mit „Nochmal“ neu, dabei werden die Farben getauscht.
📖 Regeln & Varianten
Schachbrett und Grundstellung: 8×8 = 64 Felder, rechts unten liegt ein helles Feld. Weiß steht auf Reihe 1 und 2, Schwarz auf 7 und 8. Auf der Grundreihe stehen von links nach rechts Turm, Springer, Läufer, Dame, König, Läufer, Springer, Turm – die Dame steht auf ihrer Farbe. Davor stehen 8 Bauern. Felder heißen nach Linie a–h und Reihe 1–8, zum Beispiel e4. Weiß beginnt.
Wie die sechs Schachfiguren ziehen: Der König zieht ein Feld in jede Richtung. Die Dame zieht beliebig weit waagerecht, senkrecht und schräg, der Turm beliebig weit waagerecht und senkrecht, der Läufer beliebig weit schräg – er bleibt daher immer auf seiner Feldfarbe. Der Springer zieht zwei Felder gerade und eins zur Seite und darf als einzige Figur über andere springen. Der Bauer zieht ein Feld vorwärts, beim ersten Zug auch zwei, schlägt aber schräg nach vorn. Außer dem Springer kann keine Figur über andere hinwegziehen.
Rochade-Regeln: Der König zieht zwei Felder Richtung Turm, der Turm springt auf die andere Seite des Königs – das zählt als ein Zug. Alle fünf Bedingungen müssen erfüllt sein: Der König hat noch nicht gezogen; dieser Turm hat noch nicht gezogen; zwischen beiden steht keine Figur; der König steht nicht im Schach; die Felder, die der König überquert und betritt, werden nicht angegriffen. Hier rochierst du, indem du König und dann Turm oder g1/c1 antippst; geht es nicht, nennt die Seite die verletzte Bedingung.
En passant (Schlagen im Vorbeigehen): Zieht ein gegnerischer Bauer aus der Grundstellung zwei Felder und landet direkt neben deinem Bauern, darfst du ihn im unmittelbar folgenden Zug schlagen – als wäre er nur ein Feld gezogen. Dein Bauer zieht schräg auf das übersprungene Feld. Nur dieser eine Zug zählt; verpasst ist verpasst.
Bauernumwandlung: Erreicht ein Bauer die gegnerische Grundreihe (Weiß Reihe 8, Schwarz Reihe 1), muss er sich in Dame, Turm, Läufer oder Springer umwandeln – Bauer bleiben oder König werden geht nicht. Meist nimmt man die Dame; manchmal gibt ein Springer sofort Schach, oder Turm bzw. Läufer verhindern ein Patt (Unterverwandlung).
Schach, Schachmatt und Patt: Greift ein Zug den gegnerischen König an, ist das Schach. Die angegriffene Seite muss es sofort abwehren – König wegziehen, Angreifer schlagen oder dazwischenziehen. Geht das nicht, ist es Schachmatt und die Partie verloren. Ist eine Seite am Zug, steht nicht im Schach, hat aber keinen legalen Zug, ist es Patt – die Partie endet remis. Gerade mit großem Vorteil ist Patt die größte Falle.
Wann ist Schach remis? Fünf Fälle: Patt; dreifache Stellungswiederholung (dieselbe Seite am Zug, gleiche Rochade- und En-passant-Rechte); 50 Züge in Folge ohne Schlagen und ohne Bauernzug; ungenügendes Material, sodass niemand mehr mattsetzen kann (etwa nur zwei Könige, König und Läufer oder König und Springer gegen König); Remis nach Vereinbarung. Diese Seite wertet dreifache Wiederholung und 50-Züge-Regel automatisch und warnt vorher – bei der zweiten Wiederholung und nach 80 Halbzügen. Nach 300 Zügen (600 Halbzügen) endet die Partie ebenfalls automatisch remis.
Schach-Tipps für Anfänger: In der Eröffnung das Zentrum besetzen (e4, d4), Springer und Läufer schnell entwickeln und früh rochieren, damit der König sicher steht. Vor jedem Zug prüfen: Was kann der Gegner schlagen – und verliere ich nach meinem Zug eine Figur? Die Dame nicht zu früh ins Spiel bringen, sonst jagen die Leichtfiguren sie über das Brett. Mit klarem Vorteil nicht schnell ziehen: Erst schauen, ob der gegnerische König noch ein Feld hat, sonst droht Patt.
Drei Bilder zu den Sonderregeln
❓ Häufige Fragen
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-10 · Nur auf diesem Gerät gespeichert