Pyramiden-Solitär

Pyramiden-Solitär ist die Patience für eine Person, bei der zwei Karten zusammen 13 ergeben müssen: Paare mit Summe 13 und jeden König einzeln abräumen, bis alle 28 Karten der Pyramide weg sind. Standardmäßig kommen nur geprüft lösbare Blätter, mit Rückgängig und Hinweis zum Üben.

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🕹️ So wird gespielt

  1. Zwei Karten mit Summe 13 auswählen: Tippe eine Karte an, die nicht verdeckt ist, und danach den gestrichelt markierten Partner – ergeben beide zusammen 13, verschwinden sie. Ein König wird mit einem einzigen Tipp abgeräumt. Ass zählt 1, Bube 11, Dame 12; die Farbe spielt keine Rolle.
  2. Kein Paar? Karte vom Talon aufdecken: Prüfe zuerst Pyramide, oberste Talonkarte und oberste Karte des Abwurfstapels auf ein Paar. Findet sich keins, tippe auf „Aufdecken“: Die oberste Talonkarte wandert auf den Abwurfstapel und die nächste kommt zum Vorschein. Ist der Talon leer und du hast noch Durchgänge, geht es mit „Neuer Durchgang“ weiter.
  3. Pyramide leeren und gewinnen: Gewonnen hast du, sobald alle 28 Karten der Pyramide weg sind – Talon und Abwurfstapel müssen nicht leer sein. Achte beim Abräumen auf die frei werdenden Karten und arbeite dich Reihe für Reihe nach oben. Nach dem Antippen zeigen dir die hervorgehobenen Partner, welche Karten gerade passen.
  4. Festgefahren – was tun?: Tippe auf „Noch lösbar?“, um die aktuelle Lage zu prüfen. Ist sie nicht mehr zu gewinnen, kannst du Züge zurücknehmen, zum letzten noch lösbaren Zug springen oder das Blatt neu starten. Gibt es kein Paar mehr und sind alle Durchgänge verbraucht, erscheint die Abschlusskarte. „Nicht entschieden“ heißt nur, dass noch kein Ergebnis vorliegt – nicht, dass das Blatt unlösbar ist.

📖 Regeln & Varianten

Aufbau beim Pyramiden-Solitär: Gespielt wird mit 52 Karten. 28 offene Karten bilden eine Pyramide aus 7 Reihen – oben 1 Karte, unten 7 –, und jede Karte wird von den zwei benachbarten Karten der Reihe darunter überdeckt. Die übrigen 24 Karten sind der Talon: Seine oberste Karte ist spielbar, aufgedeckte Karten landen auf dem Abwurfstapel, dessen oberste Karte ebenfalls spielbar ist.

Kartenwerte beim Pyramiden-Solitär: Ass = 1, 2 bis 10 nach Augenzahl, Bube = 11, Dame = 12, König = 13 – Farbe egal. Paare mit Summe 13 sind Ass+Dame, 2+Bube, 3+10, 4+9, 5+8 und 6+7; ein König geht allein. Nur freie Karten zählen: Karten der Pyramide, oberste Talonkarte und oberste Karte des Abwurfstapels lassen sich beliebig miteinander kombinieren, auch Talon und Abwurfstapel direkt untereinander.

Überdeckte Paare: Liegt auf einer Karte nur noch eine einzige Karte, die selbst frei ist, und ergeben beide zusammen 13, dürfen sie gemeinsam abgeräumt werden – etwa eine Dame, die noch auf einem Ass liegt. Die überdeckte Karte passt dabei nur zu genau der Karte, die auf ihr liegt, nicht zu anderen.

Talon-Durchgänge beim Pyramiden-Solitär: Jeder Tipp auf „Aufdecken“ legt die oberste Talonkarte auf den Abwurfstapel. Ist der Talon leer, startet „Neuer Durchgang“ die nächste Runde: Der Abwurfstapel kommt in gleicher Reihenfolge zurück, die zuerst aufgedeckte Karte liegt wieder oben. Standard sind 3 Durchgänge; in den Einstellungen geht auch 1 Durchgang – was weg ist, kommt nicht wieder, das verlangt mehr Planung. Die Anzeige oben rechts zeigt den aktuellen Durchgang, Änderungen gelten ab dem nächsten Blatt.

Sieg und Wertung: Sind alle 28 Pyramidenkarten weg, ist das Blatt gewonnen – wie viele Karten in Talon und Abwurfstapel übrig sind, spielt keine Rolle, die Restzahl steht auf der Siegkarte. Gibt es kein Paar mehr und sind Talon und Durchgänge aufgebraucht, endet die Partie. Punkte gibt es hier nicht: Gezählt werden Zeit, Züge und Rücknahmen. Rückgängig ist unbegrenzt und zählt nicht als Zug, ein falscher Tipp zeigt nur den Grund an. Die Zeit läuft ab dem ersten Zug und pausiert im Hintergrund.

Blattnummer und Lösbarkeits-Label: Jedes Blatt hat eine Nummer von 1 bis 20000, dieselbe Nummer bringt immer dieselbe Verteilung. Gib eine Nummer ein oder teile einen Link mit ?deal=, um gegen Freunde dasselbe Blatt zu spielen. Das Label stammt allein aus der Offline-Berechnung unseres Lösers: „Geprüft lösbar“, „Nachweislich unlösbar“ oder „Nicht entschieden“. Standard sind nur geprüft lösbare Blätter; bei „Rein zufällig“ steht „Evtl. unlösbar“ dran, das Ergebnis siehst du erst am Ende.

Die richtige Reihenfolge beim Abräumen: Angenommen, in der Pyramide liegen noch Pik 9, Herz 5 und Kreuz 8 frei, der Talon ist leer, alle Durchgänge sind verbraucht, und der Abwurfstapel enthält von unten nach oben Kreuz 4, Karo 5, Karo 8. Räumst du zuerst das bequeme Paar Herz 5 + Kreuz 8 ab, liegt oben Karo 8 – und 9 + 8 ergibt nicht 13, Ende. Richtig ist: Herz 5 mit Karo 8, dann Kreuz 8 mit Karo 5, zuletzt Pik 9 mit Kreuz 4 – drei Züge, Pyramide leer. Schau also erst, ob die nächste Karte im Abwurfstapel noch anschließt, bevor du ein fertiges Paar in der Pyramide nimmst.

Tipps für Einsteiger: Hast du mehrere Paare zur Auswahl, nimm das, das mehr neue Karten freilegt, und behalte die Partner für Talon und Abwurfstapel im Blick – „ergibt 13“ heißt nicht „führt zum Sieg“. Mit 1 Durchgang ist jede aufgedeckte Talonkarte endgültig vorbei, prüfe also vor dem Aufdecken alle Paare. Auch ein geprüft lösbares Blatt kann in falscher Reihenfolge stecken bleiben.

❓ Häufige Fragen

Wie spielt man Pyramiden-Solitär?
Beim Pyramiden-Solitär räumst du zwei Karten ab, deren Werte zusammen 13 ergeben, und jeden König einzeln – sind alle 28 Karten der Pyramide weg, hast du gewonnen. Kombinieren lassen sich nur freie Karten: Pyramidenkarten, die oberste Talonkarte und die oberste Karte des Abwurfstapels. Gibt es auf dem Tisch kein Paar, deckst du den Talon auf.
Welche Karten ergeben beim Pyramiden-Solitär 13?
Bube zählt 11, Dame 12, König 13 und Ass 1, alle anderen nach Augenzahl – die Farbe ist egal. Es gibt genau sechs Paare mit Summe 13: Ass+Dame, 2+Bube, 3+10, 4+9, 5+8 und 6+7. Der König ist allein schon 13 und wird einzeln abgeräumt.
Ist jedes Pyramiden-Solitär lösbar?
Nein, nicht jedes Blatt Pyramiden-Solitär geht auf. Hier kommen standardmäßig nur geprüft lösbare Blätter, eine ungünstige Reihenfolge kann die Lage aber trotzdem unlösbar machen. Im Modus „Rein zufällig“ sind auch unlösbare Blätter dabei. „Nachweislich unlösbar“ ist etwas anderes als „Nicht entschieden“ – Letzteres heißt nur, dass noch kein Ergebnis vorliegt.
Wie oft darf man beim Pyramiden-Solitär den Talon durchgehen?
Hier gehst du den Talon standardmäßig 3-mal durch – die erste Runde plus zwei Wiederholungen; in den Einstellungen lässt sich das auf 1 Durchgang begrenzen. Ist der Talon leer, tippe auf „Neuer Durchgang“, und der Abwurfstapel kommt in gleicher Reihenfolge zurück. Der aktuelle Durchgang steht oben rechts, vor dem letzten gibt es einen Hinweis.
Darf man beim Pyramiden-Solitär übereinanderliegende Karten paaren?
Ja, auf dieser Seite schon: Liegt auf einer Karte nur noch eine einzige freie Karte und ergeben beide 13, dürfen sie zusammen weg. Die überdeckte Karte passt aber nur zu genau dieser Karte. Nach dem Antippen werden solche Partner ebenfalls hervorgehoben.
Was ist der Unterschied zwischen Pyramiden-Solitär und dem Trinkspiel Pyramide?
Pyramiden-Solitär ist eine Patience für eine Person, bei der du Paare mit Summe 13 abräumst. Das Trinkspiel Pyramide ist ein Partyspiel für mehrere Leute, bei dem Karten der Reihe nach aufgedeckt werden – Ziel und Regeln haben nichts miteinander zu tun. Auf dieser Seite geht es nur ums Leeren der Pyramide, ganz ohne Gruppenaufgaben.

Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21 · Nur auf diesem Gerät gespeichert