Fragekarten – Fragen zum Kennenlernen

Karte antippen, Frage vorlesen, reden – 200 eigene Fragen in fünf Stufen: Eisbrecher, Freunde, Team, Paare und Tiefgang, ein Handy wandert reihum

👥 1–12 Spieler🧊 KennenlernspieleKein Download · Keine Anmeldung

🕹️ So wird gespielt

  1. So geht's: einmal auf die Kartenrückseite tippen: Die Seite öffnet sich direkt mit einem fertigen Stapel – kein Einrichtungsbildschirm, kein Startknopf. Auf der Karte in der Mitte steht „Antippen und aufdecken“; ein Tipp, und die erste Frage liegt offen da. Oben seht ihr, wer dran ist und wie viele Karten schon durch sind, unten stehen sechs Stufen-Chips, voreingestellt auf „Eisbrecher“. Personenzahl, Namen und Rundenlänge stecken in den Einstellungen unten rechts – anfassen muss sie niemand.
  2. Ein Zug von vorn bis hinten: Wer antwortet, deckt selbst auf: Du bist dran → du tippst selbst auf den Stapel → du liest die Frage laut vor → ihr redet → dann „Fertig, nächste Person“ → Handy weiterreichen, und die nächste Person tippt wieder selbst. Dass die aufdeckende Person auch die antwortende ist, ist der ganze Trick: nur so wandert das Handy wirklich um den Tisch. Schaltet ihr „Reihum“ aus, heißt der Hauptknopf einfach „Nächste Karte“ – gut zum Vorbereiten allein oder wenn die Seite nur Fragen ausspucken soll.
  3. Wenn das Gespräch stockt: Nachfrage aufklappen oder Karte tauschen: Unter jeder Karte steht „Keine Ahnung, wie weiter?“. Ein Tipp darauf klappt eine Nachfrage aus, die du wörtlich vorlesen kannst – zum Beispiel „Was hast du in dem Moment gemacht?“. Das ist kein Stichwortzettel, sondern ein fertiger Satz. Willst du die Frage selbst nicht beantworten, tippst du links auf „Andere Karte“: Die Karte wandert unter den Stapel, die nächste kommt sofort, nichts wird gezählt und nichts notiert. Der Ausstieg ist schon auf der allerersten Karte sichtbar.
  4. Eisbrecher, Freunde, Team, Paare, Tiefgang und Mix – welche Stufe wann: „Eisbrecher“ (45 Karten) ist für Leute, die sich gerade erst kennengelernt haben, und lässt Beziehungen, Geld und Aussehen komplett weg. „Freunde“ (45) darf albern und selbstironisch sein. „Team“ (40) ist bürotauglich: keine Fragen zu Beziehung, Gehalt, Familie oder Alter. „Paare“ (35) ist für zwei und setzt weder Hochzeit noch Kinder noch Vergangenheit voraus. „Tiefgang“ (35) hebt ihr euch für Abende mit Zeit und Ruhe auf; wählt ihr sie, bleibt ein Hinweis dauerhaft auf dem Schirm stehen. „Mix“ (130) wirft Eisbrecher, Freunde und Team zusammen – ideal, wenn die Runde gemischt ist. Paare und Tiefgang bleiben bewusst draußen. Ein Stufenwechsel mischt neu, deshalb fragt die Seite einmal nach.
  5. Nach der Runde: weiterreden, neu mischen oder Stufe wechseln: Sind die eingestellten Karten durch (voreingestellt 12) oder ist die Stufe leer, kommt die Auswertung: wie viele Karten ihr besprochen habt, wie lange, welche Karte am längsten getragen hat und welche ihr euch gemerkt habt. Der erste Knopf heißt „Weiterreden (neue Runde)“ und hängt am selben Stapel weiter – ohne neu zu mischen, ohne die Zeit zurückzusetzen. Daneben stehen „Neue Runde“ (gleiche Stufe, frisch gemischt) und „Stufe wechseln“. Besprochene Fragen merkt sich die Seite und legt beim nächsten Mal zuerst die unbekannten obenauf.

📖 Regeln & Varianten

Die Grundregel: Auf dem Bildschirm liegt ein verdeckter Stapel. Wer dran ist, tippt einmal, liest die Frage laut vor, und dann wird geredet. Reicht es, drückt ihr „Fertig, nächste Person“ – der Zähler geht um eins hoch, die nächste Person ist dran, die Karte dreht sich zurück. Es gibt kein Richtig, kein Falsch, keine Punkte und keine Bewertung, wer „gut geantwortet“ hat. Das ist Absicht: Sobald bewertet wird, traut sich am Tisch jemand nicht mehr zu reden.

Der Stapel enthält 200 Fragen in fünf Stufen: Eisbrecher 45, Freunde 45, Team 40, Paare 35, Tiefgang 35. Das sind echte Zahlen und keine aufgerundete Werbung – was auf der Seite steht, steht auch im Code, und ein Unit-Test wacht darüber. Jede Frage ist selbst geschrieben, kurz genug zum Vorlesen und bringt eine ebenso kurze Nachfrage mit. Chips gibt es sechs: Der sechste ist „Mix“ und legt Eisbrecher, Freunde und Team zu 130 Karten zusammen. Paare und Tiefgang bleiben aus dem Mix heraus, damit keine schwere Frage unvorbereitet auf den Tisch fällt.

Wie lange dauert das, und für wie viele Leute passt es: Voreingestellt sind 12 Karten pro Runde, eine Karte trägt vom Vorlesen bis zum Themenende meist ein bis zwei Minuten – macht ungefähr 20 bis 40 Minuten. Das ist eine Schätzung; wird es gut, dauert es länger, und die Auswertung zeigt euch hinterher die echte Zeit. Zu zweit bis zu viert kommt ein Gespräch am leichtesten in Gang. Ab fünf Personen stellt die Runde besser auf 20 Karten und schaltet den sanften Timer auf 45 Sekunden, sonst wartet jeder zu lange auf seinen Zug. Ab acht Personen macht es mehr Spaß, in zwei Tische mit je einem Handy zu teilen.

Die drei häufigsten Anfängerfehler: ① Eine Person tippt für alle – nein, aufdecken muss immer die Person, die gleich antwortet, sonst bleibt das Handy liegen. Wer die Seite nur als Fragenautomat nutzt, schaltet stattdessen „Reihum“ aus. ② Direkt mit „Tiefgang“ starten – wärmt euch zehn, fünfzehn Minuten mit Eisbrecher oder Mix auf; ein tiefes Gespräch lässt sich nicht mit einer Frageliste erzwingen. ③ „Andere Karte“ als Aufgeben verstehen – es wird nicht gezählt, nicht gespeichert und taucht in der Auswertung nicht auf. Was du nicht beantworten willst, tauschst du einfach.

Was „Andere Karte“ genau tut: Die aktuelle Karte wandert ganz nach unten, eine neue kommt sofort. Der Fortschritt bleibt stehen, die Reihenfolge bleibt stehen, nichts wird notiert, und in der Auswertung steht nirgends, wie oft getauscht wurde. Der Sinn ist ein Ausstieg, der nichts kostet: Wer nicht antworten will, muss sich vor der Runde nicht erklären. Die getauschte Karte bleibt im Stapel und kann später in derselben Runde wiederkommen.

So läuft die Reihenfolge: Voreingestellt sind vier Plätze, beschriftet mit Platz 1 bis Platz 4. In den Einstellungen tragt ihr echte Namen ein (gleiche Namen bekommen automatisch ①②). Jeder Druck auf „Fertig, nächste Person“ schiebt die Reihe um eins weiter, und auf der Kartenrückseite steht dann „Weiter an Platz 3“ als Erinnerung, das Handy wirklich herüberzugeben. Schaltet ihr „Reihum“ aus, verschwindet die ganze Leiste und der Hauptknopf heißt „Nächste Karte“. Schaltet ihr es wieder ein, geht es bei dem Platz weiter, bei dem ihr aufgehört habt – nicht wieder bei Platz 1. Die Personenzahl mitten im Spiel zu ändern beendet nichts; nur wenn die Reihe dadurch ins Leere zeigt, springt sie mit einem kurzen Hinweis zurück auf Platz 1.

Rundenlänge und Ende: In den Einstellungen wählt ihr 8, 12, 20 oder alle Karten, voreingestellt sind 12. Die Auswertung kommt, sobald eines von beidem eintritt – ① die eingestellte Zahl ist besprochen oder ② die Stufe ist leer und auch die letzte Karte ist fertig besprochen. Achtet auf den zweiten Punkt: Ein leerer Stapel beendet nicht sofort, die letzte Karte bekommt ihr Gespräch noch. Liegt die letzte Karte vor euch, wird aus „Andere Karte“ an derselben Stelle „Ohne diese Karte beenden“ – ein Tipp führt direkt in die Auswertung, ohne dass diese Karte gezählt, gespeichert oder die Reihe weitergeschoben wird. Der Ausstieg bleibt bis zur letzten Karte offen.

Was in der Auswertung steht: die Zahl der besprochenen Karten in groß, die Gesamtdauer, die Karte, die euch am längsten getragen hat, samt Zeit, und die Karten, die ihr euch gemerkt habt – einzeln aufgelistet, kopierbar und direkt wieder abwählbar. Bewusst nicht dabei: wie oft getauscht wurde, wer getauscht hat, wer wie lange geredet hat und wie viele Karten jede Person beantwortet hat. Jede Zahl pro Person würde aus einem Gespräch einen Wettbewerb machen. Die Gesamtzeit läuft nur, solange die Seite im Vordergrund ist – ein Anruf zwischendurch zählt nicht mit.

Weiterreden, neue Runde, Stufe wechseln: Der erste Knopf der Auswertung heißt „Weiterreden (neue Runde)“ und erhöht das Ziel um den kleineren Wert aus Startlänge und Restkarten – derselbe Stapel läuft weiter, ohne neues Mischen, ohne neuen Zufallswert, mit unveränderten Merkkarten und weiterlaufender Zeit, und die Reihe geht bei demselben Platz weiter. Sind nur noch wenige Karten übrig, steht das direkt auf dem Knopf, etwa „Weiterreden (noch 9 Karten)“. Ist die Stufe leer, verschwindet der Knopf ganz und an seiner Stelle steht „Diese Stufe ist durch – wechselt die Stufe oder mischt neu“. „Neue Runde“ mischt dieselbe Stufe neu, „Stufe wechseln“ mischt in einer anderen Stufe.

Wie Wiederholungen über Abende hinweg vermieden werden: Bei jeder Auswertung wandern die wirklich besprochenen Fragen in eine Liste auf diesem Gerät (höchstens 120 Einträge, ältere fallen heraus). Beim nächsten Aufbau des Stapels kommen unbekannte Fragen ausnahmslos vor bekannte – am zweiten Abend landen also nicht dieselben ersten Karten wieder oben. Diese Reihenfolge ist eine harte Regel und weicht nie. „Leicht anfangen“ und „nicht dreimal dasselbe Thema hintereinander“ sind dagegen weiche Regeln und treten zurück, wenn die Karten knapp werden.

Karte per Nummer: Oben rechts trägt jede Karte eine feste Nummer von #001 bis #200, und in den Einstellungen könnt ihr genau diese Nummer aufrufen. Das ist für Leute gedacht, die nicht am selben Tisch sitzen: Die andere Person nennt eine Nummer, ihr tippt sie ein, und beide lesen denselben Satz. Eine so aufgerufene Karte belegt keinen Stapelplatz und zählt nicht zum Fortschritt – die Karte, die gerade in der Hand war, wandert unter den Stapel zurück, verloren geht keine. Einmal vergebene Nummern ändern sich nie, es kommen nur neue dazu.

Der sanfte Timer (ab Werk aus): In den Einstellungen schaltet ihr 30, 45 oder 60 Sekunden ein, gezählt wird ab dem Aufdecken. Läuft die Zeit ab, passieren genau zwei Dinge – der Kartenrand atmet einmal auf, und neben dem Hauptknopf erscheint blass „Ihr könnt langsam weitergeben“. Es wird nicht automatisch umgeblättert, es klingelt nicht, es öffnet sich kein Fenster, und kein Knopf wird gesperrt. Der Timer erinnert, er richtet nicht; wenn das Gespräch gerade läuft, überseht ihr ihn einfach.

Wo die Daten liegen: Einstellungen, laufende Runde, gemerkte Karten, die Liste der besprochenen Fragen und der Zähler bleiben ausschließlich in diesem Browser. Es gibt kein Konto, keinen Server und keine Netzwerkanfrage im Spiel. Auch mit gesperrtem lokalem Speicher lässt sich alles spielen, es überlebt nur kein Neuladen; auf dem ersten Bildschirm und in der Auswertung steht dann jeweils „Dieses Gerät speichert nichts“. Unten in den Einstellungen findet ihr „Daten dieses Spiels löschen“ – mit Rückfrage.

Ein paar Hausregeln und Varianten: ① Kettenfrage – wer geantwortet hat, sagt noch, wem am Tisch er dieselbe Frage stellen würde. ② Auf Zeit – 45-Sekunden-Timer an, nach dem Ton wird weitergegeben; gut für große Runden. ③ Drei zur Wahl – dreimal hintereinander aufdecken (über „Andere Karte“) und den Tisch abstimmen lassen, welche Frage besprochen wird. ④ Merken und nachbesprechen – während des Abends fleißig merken und vor dem Aufbruch die Liste aus der Auswertung noch einmal vorlesen. ⑤ Allein vorbereiten – Personenzahl auf 1, „Reihum“ aus, der Hauptknopf heißt „Nächste Karte“, und ihr geht die Fragen vor dem Treffen einmal durch.

Häufige Fragen

Welche Fragen zum Kennenlernen kann man stellen?
Die Stufe „Eisbrecher“ liefert 45 fertige Fragen, die auch Fremde beantworten können – etwa „Was war das Letzte, was du heute vor dem Rausgehen gemacht hast?“ oder „Wenn dir jetzt ein halber Tag frei geschenkt würde, wo würdest du ihn verbringen?“. Alle drei Merkmale sind gesetzt: ein konkreter Anker (heute, das letzte Mal, als Kind), kein Wort über Beziehung, Gehalt oder Aussehen, und zu jeder Frage eine Nachfrage, die du direkt vorlesen kannst. Aufdecken statt selbst ausdenken.
Welche Eisbrecher-Fragen funktionieren im Meeting oder beim Teambuilding?
Nehmt die Stufe „Team“ mit ihren 40 Fragen – ihre Grenzen sind fest eingebaut: keine Beziehung, kein Gehalt, keine Familie, kein Alter, und keine Annahmen über Position oder Überstunden. Gefragt wird nach Arbeitsnahem ohne Privates, etwa „Zu welcher Tageszeit bist du am besten drauf?“ oder „An welcher Rückmeldung merkst du, dass deine Arbeit gesehen wird?“. In großen Runden lohnt der 45-Sekunden-Timer aus den Einstellungen: Er blendet nur eine Zeile ein und unterbricht niemanden mitten im Satz.
Worüber redet man mit jemandem, den man kaum kennt?
Überlasst das Fragenstellen dem Bildschirm, statt es einer Person aufzuhalsen. Karte aufdecken, vorlesen – und schon ist es nicht mehr die Frage von jemandem am Tisch. Genau daran hängt der Nutzen solcher Karten. Wenn es hakt, tippt auf „Keine Ahnung, wie weiter?“ unter der Karte: Dort steht eine Nachfrage, die ihr wörtlich vorlesen könnt. Und wer eine Frage nicht mag, tippt auf „Andere Karte“ – ohne Zählung, ohne Erklärung.
Welche Gesprächsthemen retten einen Abend unter Freunden?
Die Stufe „Freunde“ mit ihren 45 Fragen zielt auf konkrete kleine Geschichten, die nur unter Vertrauten komisch sind – nicht auf „Und, wie läuft's so?“, woran jedes Gespräch sofort stirbt. Zum Beispiel: „Wann wolltest du dich zuletzt vor Peinlichkeit in Luft auflösen?“, „Welche völlig nutzlose Fähigkeit beherrschst du richtig gut?“ oder „An welcher Stelle streitet ihr euch beim gemeinsamen Losfahren zuverlässig?“. Ist die Runde gemischt oder trudeln die Leute nacheinander ein, passt „Mix“ besser (Eisbrecher + Freunde + Team, 130 Karten). Ab fünf Personen stellt die Runde auf 20 Karten, sonst ist der Abend nach zwölf Karten vorbei.
Welche Fragen sollte man sich als Paar stellen?
Die Stufe „Paare“ hat 35 Fragen und zielt auf konkrete Kleinigkeiten: „Wann hattet ihr zuletzt das Gefühl, richtig gut zusammenzupassen?“ oder „Welche Kleinigkeit von der anderen Person hat dir zuletzt gutgetan?“ – statt „Liebst du mich?“, worauf es nur eine erwartbare Antwort gibt. Diese Stufe setzt weder Hochzeit noch Kinder voraus, fragt nicht nach der Vergangenheit und unterstellt keine Lebensform. Zu zweit reicht ein Handy zwischen euch. Wollt ihr tiefer, wechselt auf „Tiefgang“ – die Seite weist vorher einmal darauf hin.
Wie findet man tiefgründige Fragen, ohne dass es unangenehm wird?
Die 35 Fragen der Stufe „Tiefgang“ fragen nach Erfahrungen und Entscheidungen, nicht nach Wunden – etwa „Wann hast du zuletzt für dich selbst das Wort ergriffen?“ oder „Wofür nimmst du dir gerade bewusst mehr Zeit?“. Sie unterstellen niemandem ein Trauma und stellen keine Diagnosen. Ist die Stufe gewählt, bleibt oben ein Hinweis stehen: Diese Stufe geht tiefer, vergewissert euch, dass alle Zeit und Lust haben. Es öffnet sich kein Fenster und niemand wird aufgehalten – ob es losgeht, entscheidet der Tisch. Wärmt euch vorher zehn bis fünfzehn Minuten mit Eisbrecher oder Mix auf.
Zu wie vielt spielt man Fragekarten, und geht das auch zu zweit?
1 bis 12 Personen, am besten läuft es zu zweit bis zu viert. Zu zweit ist es am einfachsten: Stufe „Paare“ oder „Tiefgang“, Handy in die Mitte, abwechselnd aufdecken. Allein geht auch – Personenzahl auf 1 stellen oder „Reihum“ ausschalten, dann heißt der Hauptknopf „Nächste Karte“ und ein Tipp bringt die nächste Frage; gut zum Vorbereiten vor einem Treffen. Ab sechs Personen nehmt Eisbrecher, Team oder Mix, stellt die Runde auf 20 Karten und schaltet den 45-Sekunden-Timer ein, damit das Tempo bleibt.
Wie viele Fragen enthält die Liste, und wie viele Abende reichen sie?
200 Fragen in fünf Stufen: Eisbrecher 45, Freunde 45, Team 40, Paare 35, Tiefgang 35, dazu der Mix aus den ersten drei mit 130 Karten. Ein Abend verbraucht typischerweise 12 bis 24 Karten, eine einzelne Stufe trägt also grob zwei bis drei Abende – geschätzt, nicht versprochen. Wichtiger ist der Schutz vor Wiederholungen über Abende hinweg: Besprochene Fragen werden gemerkt, und die nächste Runde legt unbekannte zuerst. Am zweiten Abend liegen also nicht dieselben Karten wieder oben.
Was tun, wenn man eine Frage nicht beantworten will?
Auf „Andere Karte“ tippen, und sie ist weg – kostenlos: Die Karte wandert unter den Stapel, die nächste kommt sofort, der Fortschritt bleibt, die Reihe bleibt, nichts wird gespeichert, und in der Auswertung steht keine Zahl über ausgelassene Karten. Das ist Absicht: Sobald Auslassen etwas kostet, beantwortet am Tisch jemand mit zusammengebissenen Zähnen eine Frage, die er nicht beantworten will. Selbst bei der letzten Karte bleibt der Ausgang offen – dort heißt derselbe Knopf „Ohne diese Karte beenden“.
Funktionieren Eisbrecher-Fragen auch remote in der Videokonferenz?
Ja, aber nicht als Online-Mehrspieler: Es gibt keinen Raumcode und keine Anmeldung. Am einfachsten teilt eine Person den Bildschirm mit dieser Seite, deckt auf, liest vor, und geantwortet wird der Reihe nach anhand der Zeile „ist dran“. Alternativ öffnet jede Person die Seite selbst – dann sind die Fragen allerdings nicht synchron. Sollen alle wirklich dieselbe Karte sehen, nutzt „Karte per Nummer“ aus den Einstellungen: Eine Person nennt eine Zahl zwischen 1 und 200, alle tippen sie ein und lesen denselben Satz. Vor Ort wandert einfach ein Handy herum – die Frage soll ohnehin der ganze Tisch sehen, also braucht es kein Verdecken.
Was ist der Unterschied zwischen Fragekarten und Wahrheit oder Pflicht?
Bei „Wahrheit oder Pflicht“ gibt es Strafen, Zuweisungen und einen Beigeschmack von Gewinnen und Verlieren – wer die Pflicht zieht, muss etwas vorführen. Fragekarten haben keine Strafe, keine Bewertung und niemand kann jemanden drannehmen; es gibt nur eine Frage und den Ausgang „Andere Karte“. Wollt ihr Trubel, nehmt Wahrheit oder Pflicht. Wollt ihr, dass ein Tisch wirklich ins Reden kommt – besonders wenn sich Leute kaum kennen oder nicht trinken –, nehmt die Fragekarten. Beides lässt sich gut abwechseln.

⚠️ Dieses Spiel ist ein Gesprächsspiel für eine Runde vor Ort. Die Fragen dienen der Unterhaltung und dem Kennenlernen und sind kein Rat irgendeiner Art. Die Stufe „Tiefgang“ berührt persönliche Erfahrungen – ob geantwortet wird, ist völlig freiwillig, und jede Karte lässt sich jederzeit tauschen. Gespeichert wird ausschließlich in deinem Browser.

Zuletzt aktualisiert: 2026-09-12 · Nur auf diesem Gerät gespeichert