Wer hat’s geschrieben?
3–10 Leute beantworten anonym dieselbe Frage auf einem Handy, die Antworten werden gemischt und alle raten reihum, wer was geschrieben hat – ideal für Partys, Teamevents und Kennenlernrunden
🕹️ So wird gespielt
- Wer hat’s geschrieben? starten: Im Namensfeld stehen schon „P1“ bis „P4“ – einfach auf „Los geht’s“ tippen und loslegen. Für echte Namen schreibst du einen pro Zeile, 3 bis 10 Leute, keine doppelt. Standard sind 3 Runden, alternativ 5 Runden oder „Jeder einmal“. In Runde 1 stellt die erste Person auf der Liste die Frage: Die Seite zieht eine offene Frage, die du bis zu 3-mal tauschen oder durch eine eigene ersetzen kannst.
- Anonym antworten und das Handy weitergeben: Nach „Diese Frage nehmen“ wandert das Handy der Liste nach von Person zu Person. Wer es bekommt, tippt „Ich bin …“ und sieht erst dann die Frage und ein leeres Eingabefeld. Einen Satz mit höchstens 30 Zeichen schreiben, abgeben – der Bildschirm springt sofort zurück auf die Übergabe für die nächste Person. Frühere Antworten sieht niemand. Falsche Person erwischt? „Nicht ich, zurück“ hinterlässt keine Spuren.
- Reihum raten, wer was geschrieben hat: Sind alle fertig, legt das Handy in die Mitte und tippt „Antwortwand zeigen“: Alle Antworten liegen gemischt als Karten da. Los geht es mit der Person nach dem Fragesteller. Wer dran ist, tippt eine Karte an, dann den vermuteten Namen, und bestätigt mit „Das war’s!“. Treffer bringt +1, die Karte dreht sich um, die enttarnte Person ist für diese Runde raus und du rätst weiter. Bei einem Fehltipp bekommt die Karte den Stempel „Nicht: …“ und die nächste Person ist dran.
- Runde auswerten und Gewinner küren: Bleibt nur noch eine Person unerkannt, endet die Runde: Sie war am schwersten zu erraten und bekommt +2, alle Karten werden aufgedeckt. Der Fragesteller kann seiner Lieblingsantwort ein ♥ geben, das bringt dem Autor +1. Nach der letzten Runde folgt der Endstand nach Gesamtpunkten mit geteilten Plätzen bei Gleichstand, dazu die Titel „Gedankenleser“, „Pokerface“ und „Goldene Feder“. „Gleiche Runde nochmal“ behält Namen und Einstellungen.
📖 Regeln & Varianten
Wie viele Spieler: 3 bis 10, für die erste Partie sind 4–7 ideal. Jede Runde stellt jemand anderes die Frage, der Liste nach – und schreibt und rät selbst mit. Wählbar sind 3 Runden, 5 Runden oder „Jeder einmal“; fangt mit 3 an und erhöht, wenn alle die Regeln kennen. Wie lange es dauert, hängt von Gruppengröße und Diskussionslust ab. Ab 8 Leuten lohnt sich der 30-Sekunden-Timer in den Einstellungen – er erinnert nur, abgeschickt wird nichts automatisch.
So wird geraten: Erst eine noch verdeckte Karte wählen, dann einen Namen. Zur Wahl stehen alle, die noch nicht enttarnt sind (außer dir selbst), plus das Phantom, falls es diese Runde mitspielt – abzüglich der Namen, die auf der Karte schon ausgeschlossen sind. Treffer: 1 Punkt, Karte offen, Autor ist für die Runde raus, du rätst weiter. Daneben: Die Karte merkt sich „Nicht: …“ und die nächste Person ist dran. Du darfst auch absichtlich deine eigene Karte antippen und so tun, als wüsstest du nichts – der Bildschirm verrät nie, welche Karte deine ist.
Wenn eine Karte hängt: Nach 3 Fehltipps erscheint der Knopf „Karte aufdecken“. Wer gerade rät, kann damit statt eines Tipps die Karte umdrehen – niemand punktet, der Autor ist raus. Nach 5 Fehltipps deckt sich die Karte von selbst auf. So kommt die Runde auch bei hartnäckigen Antworten voran.
Punkte: Richtiger Autor (auch das Phantom) +1; wer als Letztes unerkannt bleibt, +2; ♥ vom Fragesteller +1 (nicht an sich selbst, nicht ans Phantom, darf übersprungen werden); aufgedeckte Karten bringen nichts. Gleiche Punktzahl heißt gleicher Platz (1, 1, 3); teilen sich mehrere die Spitze, gewinnen sie gemeinsam – ohne Stechen. Die Titel gehen an die meisten Treffer, die meisten unerkannten Runden und die meisten ♥; wer 0 hat, bekommt keinen Titel.
Das Phantom und die Fragenstufen: Bei 3–4 Spielern mischt sich standardmäßig eine Phantom-Antwort unter die Karten. Zu jeder Frage gibt es drei vorbereitete, glaubwürdige Fake-Antworten, eine davon landet auf der Wand – so funktioniert das Ausschlussverfahren nicht mehr so leicht. Ab 5 Spielern ist das Phantom aus, unter „Mehr Einstellungen“ lässt es sich umschalten. Die Fragen gibt es in Locker, Tiefgang und Pikant, standardmäßig ist nur Locker an; Pikant ist nur für Erwachsene, die sich gut kennen, und braucht das OK aller. Eigene Fragen kommen ohne Phantom.
Tipps zum Punkten: Fang mit Antworten an, die konkrete Hinweise enthalten, und nutze Wortwahl und die „Nicht: …“-Stempel zum Ausschließen – nach einem Treffer darfst du gleich weiterraten. Schließ nicht nur von der Länge einer Antwort aufs Phantom, und die Reihenfolge auf der Wand hat nichts mit der Abgabe-Reihenfolge zu tun. Beispiel: Lena errät zwei Autoren und holt 2 Punkte, Jonas bleibt bis zum Schluss unerkannt und holt ebenfalls 2 – wer seinen Stil gut tarnt, punktet also genauso.
Anonym schreiben, ohne sich zu verraten: Lass Lieblingsfloskeln, Spitznamen und Erlebnisse weg, die nur du kennst; probier ruhig einen anderen Tonfall, aber schreib nichts Privates über andere. Gib das Handy erst weiter, wenn der Übergabe-Bildschirm da ist, und niemand schaut beim Tippen über die Schulter. Das Mischen versteckt nur die Reihenfolge – Hinweise, die du selbst in die Antwort schreibst, versteckt es nicht.
❓ Häufige Fragen
⚠️ Ein Partyspiel für eine Runde an einem Gerät; die Fragen dienen nur der Unterhaltung. Antworten bleiben nur in deinem Browser. Die Stufe „Pikant“ ist nur für Erwachsene, die sich kennen, und wird erst nach Zustimmung aller freigeschaltet.
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-11 · Nur auf diesem Gerät gespeichert