Kartenpaare aufdecken und merken: Beim Öffnen liegt das Feld schon gemischt da, ein Standardfeld ist in rund 60 Sekunden leer – allein oder zu zweit an einem Handy
Mit den Pfeiltasten über das Feld bewegen, mit Enter oder Leertaste umdrehen, mit Esc abwählen.
Die Regeln von Paare finden: Ein Satz Karten besteht aus lauter Motivpaaren und liegt verdeckt in einem Raster. Pro Zug deckst du genau zwei Karten auf – gleiches Motiv, dann bleiben sie offen liegen und zählen als Paar; verschiedene Motive, dann drehen sie sich nach einer kurzen Pause wieder um. Sind alle Paare gefunden, ist die Runde geschafft; im freien Modus gibt es überhaupt keine Niederlage. Tippst du eine bereits von dir aufgedeckte Karte noch einmal an, wählst du sie einfach wieder ab: Das kostet weder einen Zug noch einen Fehler – gesehen hast du sie aber trotzdem, und wenn sie später danebengreift, zählt das ganz normal als Fehler.
Wie Züge und Fehler gezählt werden: Ein Zug ist erst mit der zweiten Karte fertig und wird dann gezählt, egal ob es gepasst hat. Ein Fehler entsteht nur in einer einzigen Situation: Die zweite Karte des Zuges hattest du in dieser Runde schon einmal offen gesehen – und trotzdem passt es nicht. Mit einer bekannten Karte anzufangen, um eine neue zu angeln, ist dagegen gutes Spiel und kostet nie einen Fehler; ein gefundenes Paar sowieso nicht. Mehr Karten bedeuten zwangsläufig mehr Züge, deshalb sind die Fehler die Zahl, die über alle Feldgrößen hinweg vergleichbar bleibt.
Welche Feldgröße passt: 6 Paare sind für Kinder und für die kurze Pause zwischendurch gedacht, 8 Paare sind die Voreinstellung und dauern im Mittel etwa 60 Sekunden, 10 Paare belohnen alle, die sich das Feld erst systematisch einprägen. Bei 10 Paaren ist bewusst Schluss – ein größeres Feld zieht eine Runde nur auf mehrere Minuten, und das passt nicht zu einem Spiel, das man an der Haltestelle aufmacht. Zusätzliche Schwierigkeit kommt stattdessen über Zug- und Zeitlimit.
Lässt sich das Umdrehtempo einstellen: Ja, drei Stufen mit 0,4 s, 0,8 s und 1,4 s, voreingestellt ist 0,8 s. Die Wahl bleibt auf diesem Gerät gespeichert und gilt beim nächsten Öffnen weiter, du stellst sie also einmal ein und nicht jede Runde neu. Während du das Spiel lernst oder mit einem Kind spielst, sind 1,4 s völlig legitim; wenn es flüssig läuft, verkürzen 0,4 s eine Runde spürbar. Das Tempo ändert nur, wie lange ein nicht passendes Paar sichtbar bleibt – Züge, Fehler und Bestwerte werden bei jeder Stufe identisch berechnet.
Hausregeln für zwei Personen: Eingebaut ist „Paar gefunden, du bist weiter dran; danebengegriffen, das Handy wandert“, gewertet wird zuerst nach Paaren, dann nach Fehlern. Zwei Varianten lohnen sich: „Freies Studium“, bei dem beide vor dem Start fünf Sekunden lang das offene Feld ansehen dürfen, und „Staffel“, bei der das Handy nach jedem Fehler weitergeht und ihr zählt, wer die meisten Paare geräumt hat. Runden zu zweit landen bewusst weder im persönlichen Bestwert noch in der Tagesaufgabe.
Gibt es jeden Tag eine neue Aufgabe: Ja. In den Einstellungen und auf der Auswertung führt ein Eintrag zur Tagesaufgabe – immer Standardfeld mit 8 Paaren im freien Modus, für alle am selben Tag dasselbe Kartenbild, am nächsten Tag automatisch ein neues, und das Ergebnis wird pro Tag nur einmal gespeichert. Das ist die faire Runde, um sich mit Freunden über die Zeit zu messen. Bei ganz normalen Runden ist es umgekehrt: Das Spiel weicht den Motiven der letzten Runde aus, zwei Partien hintereinander tauschen also mindestens zwei Motive, damit du nie ewig auf dasselbe Bild starrst.
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Zuletzt aktualisiert: 2026-09-02 · Nur auf diesem Gerät gespeichert